-
Verbände wenden sich gegen weitere Kürzungen bei Entwicklungshilfe
-
Zahl unerlaubter Einreisen im Juni auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren
-
Südkorea plant Fonds aus Steuereinnahmen durch Chip-Hersteller
-
Industrie erhält im Mai nach deutlichem Minus wieder etwas mehr Aufträge
-
Baden-Württemberg: Mann und Frau sterben durch Schüsse in Offenburg
-
Eigentümer von frei betretbarem Grundstück muss fremden Abfall nicht beseitigen
-
Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"
-
Schüsse in Offenburg: Mann tot und Frau schwer verletzt
-
Fall Balogun: Besorgter Neuendorf fordert FIFA-Aufklärung
-
Iranisches Staatsfernsehen: Trauerzug mit Chameneis Sarg beginnt Fahrt durch Teheran
-
"Trump-Karte ausgespielt": Pressestimmen zur Balogun-Debatte
-
Linken-Chefin: Klingbeil muss "Aufrüstungsspirale" beenden
-
SPD-Sozialexperte fordert Zehn-Jahres-Frist bis zu Abschaffung der "Rente mit 63"
-
Zwei Tote bei Unfall in Mecklenburg-Vorpommern
-
Nach Mexiko-Aus: Aguirre bestätigt Rücktritt, Marquez übernimmt
-
Sturz beim Feiern: Henderson "schwer" verletzt im Krankenhaus
-
Ukraine meldet zehn Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew
-
"Schämt euch": Belgiens Politik mit Kritik nach Trump-Eingriff
-
Struff furchtlos gegen Sinner: "Sonst bringt es nichts"
-
Kolumbiens Präsident Petro verabschiedet sich am 20. Juli öffentlich aus dem Amt
-
Dank Bellingham und Kane: England gewinnt Thriller gegen Mexiko
-
Bundeskabinett beschließt Haushaltsentwurf für 2027
-
Klopp über "Causa Balogun": "Das stellt alles infrage"
-
Grande Portage Resources meldet positive Ergebnisse aus vorläufigen Festigkeitsprüfungen von Materialien für die Verfüllung von Minen
-
BioNxt treibt das GLP-1-Programm für sublinguales Semaglutid (ODF) voran – nächste Phase der Verabreichungsentwicklung läuft
-
Norwegens größter Erfolg: Haaland wirft Brasilien raus
-
Medien: Trump rief Infantino wegen Balogun-Sperre an
-
Hurkacz gibt auf: Struff im Viertelfinale gegen Sinner
-
Balogun-Sperre aufgehoben: Belgien prüft "alle Optionen"
-
Hurkacz gibt auf: Struff im Viertelfinale
-
Sprecherin: Trump trifft bei Nato-Gipfel in Ankara Selenskyj und al-Scharaa
-
Trauerfeiern im Iran: Chameneis Sohn und Nachfolger fehlt auch am zweiten Tag
-
Wimbledon: Topfavoritin Sabalenka scheitert an Osaka
-
Festnahmen in Türkei vor Nato-Gipfel in Ankara - Kritik der Opposition
-
"Vieles für Arbeitnehmer drin": Klingbeil verteidigt Reformpaket
-
Waldbrände in mehreren Ländern Südeuropas: Lage in Südfrankreich besonders angespannt
-
Für 50 Millionen: Hoffenheimer Touré wechselt nach Newcastle
-
106. Sieg: Djokovic zieht an Federer vorbei
-
Machtdemonstration: Pogacar schenkt del Toro den Etappensieg
-
"Endlich!" Leclerc gewinnt Spektakel - Antonelli punktlos
-
Leclerc gewinnt Spektakel in Silverstone - Antonelli punktlos
-
US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremen ist Ausdruck von Meinungsfreiheit
-
Rund 1,5 Millionen Menschen feiern Christopher Street Day in Köln
-
AfD erhebt Machtanspruch und stärkt Doppelspitze - begleitet von Protesten
-
Anti-AfD-Proteste in Erfurt: Positive Polizeibilanz - Bündnis verteidigt Blockaden
-
Neue Vorwürfe gegen Reform-UK-Chef Farage wegen nicht offengelegter Geschenke
-
Opec+ erhöht abermals die Ölförderquote
-
Waldbrand bedroht dritte Tour-Etappe
-
"Wir werden siegen": AfD-Spitze bekräftigt zum Ende des Parteitags Machtanspruch
-
Polizeibilanz zu Protesten gegen AfD in Erfurt: "Überwiegend friedlich"
Perus Präsidentin Boluarte schließt Rücktritt trotz anhaltender Proteste aus
Trotz anhaltender Proteste und Rücktrittsforderungen schließt Perus Präsidentin Dina Boluarte ihren Rücktritt aus. "Ich werde nicht zurücktreten", sagte Boluarte in einer am Freitagabend (Ortszeit) im staatlichen Fernsehen übertragenen Ansprache.
"Gewalttätige und radikale Gruppen" forderten ihren Rücktritt und stürzten "die Bevölkerung in Chaos, Unordnung und Zerstörung", sagte die Präsidentin in ihrer Ansprache. Mit Blick auf die bislang mindestens 42 Toten durch die Proteste gegen ihre Regierung äußerte Boluarte ihr Bedauern. "Ich entschuldige mich für diese Lage", erklärte sie. Die von den Demonstranten geforderte Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung lehnte Boluarte ab.
Peru wird seit der Amtsenthebung und Verhaftung des linksgerichteten Präsidenten Castillo am 7. Dezember von Unruhen erschüttert. Die Demonstranten fordern den Rücktritt seiner Nachfolgerin Boluarte und die Auflösung des Parlaments, um unverzüglich Neuwahlen abzuhalten. Bei den Protesten wurden bislang mindestens 531 Menschen verletzt, darunter 176 Polizisten. 329 Menschen wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft festgenommen.
Am Freitag waren Perus Innenminister Víctor Rojas und Frauenministerin Grecia Rojas zurückgetreten. Den Innenminister ersetzte Boluarte sofort durch Vicente Romero, einem hochrangigen Polizeibeamten im Ruhestand. Zur neuen Frauenministerin wurde Nancy Tolentino ernannt. Auch der neue Arbeitsminister Luis Alfonso Adrianzén leistete seinen Amtseid. Sein Vorgänger Eduardo García war am Donnerstag wegen des Umgangs der Regierung mit den Protesten zurückgetreten.
Die Oppositionsabgeordnete Susel Paredes sagte im örtlichen Radio, Boluarte laufe die Zeit davon, der Rücktritt von Arbeitsminister García sei "der Anfang vom Ende" für die Präsidentin.
Die peruanische Polizei gab am Freitag zudem die Festnahme des Gewerkschaftsführers Rocio Leandro aus der südlichen Region Ayacucho bekannt. Ihm werden Kontakte zu maostischen Rebellen der Guerillaorganisation Leuchtender Pfad zur Last gelegt. Zudem soll er die gegenwärtigen Proteste gegen die Regierung mitfinanziert und Demonstranten rekrutiert haben.
In der Hauptstadt Lima sowie im Süden und in den Andenregionen kam es am Freitag erneut zu Protesten. Nach Behördenangaben wurden in zehn der 25 Provinzen des Landes Straßenblockaden errichtet. Proteste in der Grenzstadt Tacna 1200 Kilometer südöstlich von Lima veranlassten das Nachbarland Chile, den Grenzübergang zwischen den beiden Ländern zu schließen. Am Donnerstag hatten die Behörden zum zweiten Mal die Flug- und Bahnverbindungen zu Perus berühmter Touristenstätte Machu Picchu vorsorglich ausgesetzt.
In der Region Puno nahe der Grenze zu Bolivien waren am Montagabend 18 Menschen bei gewaltsamen Zusammenstößen getötet worden. "Wie viele Tote wird die Anwesenheit von Dina Boluarte im Präsidentenamt noch kosten?", fragte der Gouverneur der Region, Richard Hancco, in örtlichen Medien. Alle Peruaner, ob links oder rechts, sollten sich diese Frage stellen.
Der leitende US-Diplomat für Lateinamerika, Brian Nichols, schrieb im Onlinedienst Twitter, Washington sei "tief besorgt über die anhaltende Gewalt in Peru" und bedauere die Verletzten und Toten. "Wir unterstützen den Frieden auf allen Seiten und die Zusagen der Regierung, die Herausforderungen (...) in Angriff zu nehmen", fügte er hinzu.
Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (IAKMR) fordert eine Untersuchung der Niederschlagung der Proteste, da es Hinweise auf "exzessive Gewaltanwendung" gebe. Die peruanische Staatsanwaltschaft leitete inzwischen Ermittlungen wegen "Völkermords" gegen Boluarte und mehrere andere hochrangige Beamte ein.
L.Adams--AT