-
Kind von umstürzendem Tor erschlagen: Erste Erkenntnisse zu Unfall in Erlangen
-
Chinesischer Reederei-Konzern Cosco nimmt wieder Aufträge in Golfstaaten an
-
Urteil wegen Beleidigung nach Zeigen polizeifeindlicher Zahlen rechtskräftig
-
Suizidhilfe für psychisch Kranken: Arzt in Essen erneut wegen Totschlags verurteilt
-
Söder gegen Abschaffung von kostenloser Krankenversicherung für Ehepartner
-
Unesco prangert mangelnde Bildungsgerechtigkeit in Deutschland an
-
Geheimdienst: Russische Drohne trifft Kraftwerk in Estland
-
Preise für Wohnimmobilien steigen fünftes Quartal in Folge
-
Verkehrsminister Schnieder: Bundesregierung wird Klimaziele einhalten
-
Festnahme nach Tötung von Jugendlichem in Schleswig-Holstein
-
Löw sieht Kimmich bei der WM als Rechtsverteidiger
-
Wohlgemuth über neuen Undav-Vertrag: "Bin zuversichtlich"
-
Belarussischer Staatschef Lukaschenko zu erstem offiziellen Besuch in Nordkorea eingetroffen
-
Nächster Sieg für Stützle und Ottawa - Meilenstein für McDavid
-
Baumann: "Habe nicht die Skills" von Neuer
-
NBA: Schröder gewinnt deutsches Duell
-
Trump ruft zur Wiederwahl von Ungarns Regierungschef Orban auf
-
Tennis: Zverev im Viertelfinale von Miami
-
Kimmich über Musiala: "Sehr besonders im Weltfußball"
-
Medien: US-Regierung legt Teheran Plan für Beendigung des Iran-Krieges vor
-
Berlin: Urteil gegen mutmaßliche Mitglieder von Hamas-Untergrundzelle erwartet
-
Bundesregierung legt Klimaschutzprogamm vor
-
Klingbeil hält Grundsatzrede zu Modernisierung Deutschlands
-
Merz bei Regierungsbefragung im Bundestag
-
Dänemark: Frederiksens linkes Bündnis gewinnt Parlamentswahl - Mehrheit verfehlt
-
Iran meldet US-israelischen Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - kein Schaden
-
Oppositionsführerin Machado: Trump hat sozialistische Strukturen in Venezuela zerstört
-
Trumps neuer Heimatschutzminister Mullin legt Amtseid ab
-
0:3 nach 117 Sekunden: Playoff-Fehlstart für Berlin
-
Macron fordert Israel zur Nutzung von "Gelegenheit" für Gespräche mit dem Libanon auf
-
Gericht gestattet vorübergehenden Hausarrest für Brasiliens inhaftierten Ex-Präsidenten Bolsonaro
-
Prognosen: Sozialdemokraten stärkste Kraft bei Wahl in Dänemark - aber keine Mehrheit
-
Wolfsburg legt Heimsieg gegen Favorit Lyon vor
-
Nach neun Jahren: Salah verlässt Liverpool im Sommer
-
Trump: Verhandlungen mit Iran laufen - Präsident spricht von "Geschenk" aus Teheran
-
Luftwaffe: Russland greift die Ukraine binnen 24 Stunden mit fast 1000 Drohnen an
-
UNO: Mehr als 5500 Tote durch Gewalt in Haiti in weniger als einem Jahr
-
Nasa will Mondbasis bauen und stoppt Pläne für Raumstation mit ESA-Beteiligung
-
Iran-Krieg: Angriffe gehen weiter - Israel meldet eine Tote und sieben Verletzte
-
Polizei startet Großeinsatz zu Castortransport durch Nordrhein-Westfalen
-
Medien: Justiziar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden
-
Chile entzieht Bachelet Unterstützung für Kandidatur als UN-Generalsekretärin
-
Armee: Russland greift Ukraine tagsüber mit über 400 Drohnen an - Mindestens zwei Tote
-
Reiche: Bei längerem Iran-Krieg könnte Treibstoff knapp werden
-
"Terror"-Ermittlungen nach Autobrand in jüdischem Viertel von Antwerpen
-
Katalonien: Cort Nielsen siegt - Lipowitz und Co. schonen Kräfte
-
CDU in Rheinland-Pfalz lädt SPD zu erstem Sondierungsgespräch für Donnerstag ein
-
Ausgeriestert: Koalition stellt neue private Altersvorsorge vor
-
Pistorius: Deutschland übernimmt Führung von Nato-Marineverband im Nordatlantik
-
Unternehmer ausgespäht: Zwei mutmaßliche Russland-Spione festgenommen
Befragung: Paketzusteller erleben deutlich mehr Belastungen als andere Berufe
Starke körperliche Anstrengungen, viel Stress und große Angst vor Armut in der Rente: Die Belastung und Unzufriedenheit in der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) ist einer Studie zufolge deutlich höher als in anderen Berufen. Die Befragten bewerteten ihre Arbeitsbedingungen als schlecht, wie die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mitteilte. Der Gute-Arbeit-Index des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) liege mit 40 Punkten deutlich hinter der Gesamtwirtschaft (65 Punkte).
Die Untersuchung zeige, dass es einen "dringenden Handlungsbedarf" in der Branche gebe, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Die Paketdienstleister seien "wichtig für Verbraucherinnen und Verbraucher und für die Wirtschaft".
Angestellte in kaufmännischen und Management-Tätigkeiten der Branche erleben der Untersuchung zufolge bessere Arbeitsbedingungen als Zustellerinnen und Zusteller. 93 Prozent der Zusteller gaben in der Befragung an, "oft oder sehr häufig körperlich schwer zu arbeiten", heißt es in der Studie. Es gebe noch "andere Belastungsfaktoren, die auch hoch bewertet werden - Lärm oder widrige Umweltbedingungen, zum Beispiel durch Hitze, Nässe, Kälte und so weiter", sagte Studien-Mitautor Robert Koepp. "Aber das schwere körperliche Tragen steht schon im Zentrum der Belastung."
Nur acht Prozent der befragten Zustellerinnen und Zusteller könnten sich vorstellen, "dass sie ohne Einschränkungen diese Tätigkeit, die sie jetzt als Zusteller erfüllen, bis zur Rente durchführen können", fuhr Koepp fort. Zudem gäben etwa 60 Prozent der gesamten Befragten an, "dass ihre Rente einmal nicht ausreichen wird, um ihren Lebensstandard zu halten", sagte Koepp weiter. In dieser Hinsicht gebe es eine "starke Angst".
Demnach fanden die Studienautoren zudem "deutliche Hinweise auf Arbeitsrechtsverstöße durch die Arbeitgeber" wie Verstöße gegen Höchstarbeitszeitgrenzen, unbezahlte Mehrarbeit oder zu spät ausgezahlter Lohn.
Einen Unterschied machen den Angaben der Gewerkschaft zufolge Tarifbindung und Betriebsräte. "Beschäftigte ohne Betriebsrat und Tarifvertrag arbeiten im Durchschnitt elf Stunden länger pro Woche und verdienen rund 500 Euro weniger pro Monat als Beschäftigte in tarifgebundenen und betrieblich mitbestimmten Unternehmen", erklärte Verdi.
"Schwere körperliche Arbeit und hohe Arbeitsintensität führen zu Stress, Überlastung und gesundheitlichen Risiken", erklärte Kocsis weiter. Sie forderte "endlich die gesetzliche 20-Kilo-Grenze für Pakete in der Ein-Personen-Zustellung". Die Bundesregierung sei "in der Pflicht, ihr Versprechen zu halten". Es sei überdies "höchste Zeit für ein gesetzliches Verbot von Subunternehmen in der Paketbranche, um prekäre Arbeitsbedingungen, Ausbeutung und illegale Beschäftigung wirksam zu bekämpfen".
Für die Untersuchung befragte das gemeinnützige Forschungs- und Beratungsunternehmen Input Consulting mit Verdi den Angaben nach von Februar bis Mai 2025 knapp 3000 Beschäftigte der Paketbranche.
M.Robinson--AT