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Teils mehrjährige Haftstrafen gegen Zigarettenschmuggler in Nordrhein-Westfalen
In einem Prozess gegen eine Bande von Zigarettenschmugglern in Nordrhein-Westfalen hat das Hagener Landgericht fünf Angeklagte am Montag zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die fünf Beschuldigten erhielten Gefängnisstrafen von einem Jahr auf Bewährung bis zu sechseinhalb Jahren, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Die Richter sprachen die Anklagten den Angaben zufolge unter anderem wegen Steuerhinterziehung und Steuerhehlerei schuldig. Das Gericht ordnete zudem an, insgesamt mehr als fünf Millionen Euro an Wertersatz sowie mehr als fünf Millionen Zigaretten einzuziehen.
Die Anklage hatte dem Hauptbeschuldigten vorgeworfen, zwischen August und Oktober 2020 einen "florierenden und gewinnbringenden Handel" mit unversteuerten und vereinzelt gefälschten Zigaretten betrieben zu haben. Die mutmaßlichen Mittäter sollen ihm bei der Logistik geholfen und die Ware weiterverkauft haben.
Die Zigaretten wurden dabei über den Land- und Wasserweg aus dem Ausland nach Deutschland geschmuggelt und hier weiterverkauft. Pro Transport sollen auf diese Weise bis zu zehn Millionen Zigaretten nach Deutschland gelangt sein.
W.Nelson--AT