-
Hunde und Katzen: EU-Parlament beschließt Chip-Pflicht gegen illegalen Handel
-
Verdacht auf Spionage an Gleisen nahe Kaserne: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
-
Neuverschuldung soll 2027 auf 110,8 Milliarden Euro steigen
-
Abschiebeflug bringt 25 Afghanen zurück in ihr Heimatland
-
Dänemark-Länderspiele: Gislason nominiert zwei Debütanten
-
Pro-iranische Terrorgruppe HAYI alarmiert deutsche Sicherheitsbehörden
-
Hunde und Katzen: EU-Parlament beschließt Chippflicht gegen illegalen Handel
-
Chef der AfD-Jugend interessierte sich früher für die Linkspartei
-
US-Comedian Kimmel verteidigt Scherz über "werdende Witwe" Melania Trump
-
Billionen-Haushalt der EU ab 2028: EU-Parlament fordert höheres Budget
-
Gericht bestätigt Rückforderung von fast 600.000 Euro aus Coronatestbetrieb
-
Angeklagte in Mordfall Fabian aus Güstrow will sich zu Vorwürfen nicht äußern
-
Malische Fluggesellschaft setzt Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen aus
-
Anschlagsplan für Taylor-Swift-Konzert: Prozess gegen Dschihadisten in Österreich
-
Drei junge Menschen bewusstlos in Wohnung in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Südkorea: Strafmaß gegen ehemalige First Lady Kim deutlich verschärft
-
Süchtig machende Medikamente ohne Rezept abgegeben: Apotheker verurteilt
-
Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen durch pro-iranische Terrorgruppe HAYI
-
Verbot von Neonazisekte Artgemeinschaft: Bundesverwaltungsgericht urteilt am Mittwoch
-
Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler geben beschlagnahmte Gegenstände frei
-
Rebel Wilson wegen Verleumdung ihrer Darstellerin bei Regie-Debüt vor Gericht
-
Urteil aus Hessen: Gartenbesitzerin muss Tonne für Bioabfälle benutzen
-
Junge stirbt in Schleswig-Holstein nach Verbrühung: Freund von Mutter muss in Haft
-
Großrazzia gegen Hells Angels: Durchsuchungen in 28 Städten in Nordrhein-Westfalen
-
König Charles III. will in Washington zu US-britischer "Versöhnung" aufrufen
-
Energieriese BP verbucht kräftiges Gewinnplus
-
Staatsanwaltschaft plädiert in Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette
-
Deutscher Wohlstand unter Druck: Studie sieht großen Reformbedarf
-
SPD strebt Änderungen von Gesundheitsreform im Bundestag an
-
WM-Vorbereitung: Kreis holt gesperrten Wagner ins Team
-
Seit Monaten vermisster 18-Jähriger aus Bayern soll getötet worden sein
-
Karlsruhe kippt baden-württembergische Regelung für Hochschulen zu Open Access
-
Einzelhandel erwartet Ausgaben von einer Milliarde Euro für Muttertagsgeschenke
-
Rubio bewertet iranischen Vorschlag zur Straße von Hormus vorsichtig optimistisch
-
Baden-Württemberg: 51-Jährige nach tödlichem Angriff auf Verwandten festgenommen
-
Mordprozess in Fall Fabian aus Güstrow an Landgericht Rostock begonnen
-
Unions-Parlamentsgeschäftsführer fordert von Koalition mehr Geschlossenheit
-
Abtransport von Buckelwal in offenes Meer kann Backhaus zufolge starten
-
Großrazzia gegen Hells Angels: 50 Objekte in Nordrhein-Westfalen durchsucht
-
Aktivisten: Deutlich mehr Hinrichtungen in Nordkorea während Corona-Pandemie
-
Gelbe Karten werden nach WM-Vorrunde gestrichen
-
Bericht: Regierungsinterne Gespräche über Förderprogramm "Demokratie leben!"
-
Ausgaben für Pflege haben sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt
-
Zahl der Geburten in Deutschland sinkt auf niedrigsten Stand der Nachkriegszeit
-
Backhaus will Abtransport von Buckelwal in offenes Meer begleiten
-
NHL: Peterka und Utah kassieren Ausgleich
-
EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab
-
NBA: Orlando siegt, aber Sorgen um Wagner
-
Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen durch pro-iranische Terrorgruppe
-
Fußball-WM: Kostenlose Fanzonen in New York
Angeklagte in Mordfall Fabian aus Güstrow will sich zu Vorwürfen nicht äußern
Begleitet von einem großen Publikums- und Medieninteresse hat am Landgericht Rostock der Prozess gegen eine Frau begonnen, die im Oktober 2025 den achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft warf der 30-jährigen Exfreundin von Fabians Vater am Dienstag in ihrer Anklage vor, das Kind heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen ermordet zu haben.
Demnach soll sie Fabian, der am Tattag, einem Freitag, allein zu Hause war, aus der Wohnung seiner Mutter in Güstrow gelockt haben und mit ihm aus der Stadt gefahren sein. In der Nähe des Dorfs Klein Upahl 15 Kilometer südlich von Güstrow stellte sie laut Anklage ihr Handy ab und lief mit Fabian zu einem Tümpel.
Dort soll sie dem Jungen mit einem Messer mit zehn Zentimeter langer Klinge mindestens sechs Stiche versetzt haben, zwei davon ins Herz. Später kehrte sie noch einmal zum Tatort zurück und setzte den Leichnam mit flüssigem Grillanzünder in Brand, um Spuren zu beseitigen.
Laut Anklage hatten sich die Angeklagte und Fabians Vater im August 2025 getrennt. Kurz vor der Tat soll der Vater der Angeklagten klargemacht haben, dass er die Beziehung nicht wieder aufnehmen wolle, weil er Angst habe, dann den Kontakt zu Fabian zu verlieren.
Die Angeklagte sei an der Beziehung interessiert gewesen, weil sie befürchtet habe, "ihren bisherigen Lebensstil nicht weiter fortführen zu können", befand die Staatsanwaltschaft. Sie habe das Leben Fabians "bedenkenlos" vernichtet - in der vagen Hoffnung, die "für sie auch monetär vorteillhafte" Beziehung zu dessen Vater wieder aufnehmen zu können.
Die Verteidiger teilten mit, dass sich die Angeklagte zur Sache nicht äußern wolle. Die Mutter hatte Fabian am 10. Oktober als vermisst gemeldet, nachdem sie am frühen Abend nach Hause gekommen war und der Junge nicht dort war.
Polizei, Feuerwehren, Rettungskräfte und private Helfer suchten tagelang das Stadtgebiet und auch die Ufer des Güstrower Inselsees ab – unter anderem mit Hubschraubern und Leichensuchhunden. Vier Tage nach Fabians Verschwinden wurde seine Leiche gefunden.
Wie die Staatsanwaltschaft später bestätigte, hatte die Angeklagte den Jungen ihren damaligen Angaben zufolge angeblich während eines Spaziergangs entdeckt. In einem Gespräch mit einem Fernsehteam bestritt sie kurz darauf allerdings, mit dem Tod des Kinds etwas zu tun zu haben.
Die 30-Jährige wurde am 7. November verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Im März erhob die Staatsanwaltschaft Anklage, nachdem die Mordkommission nach eigenen Angaben rund tausend Spuren und mehr als 60 Zeugenaussagen ausgewertet hatte.
Der Prozess wurde zunächst bis Anfang Juli terminiert. Laut Gericht sollen die Mutter und der Vater Fabians als Zeugen aussagen. Die Eltern trennten sich bereits vor Jahren. Die Mutter tritt im Prozess auch als Nebenklägerin auf.
O.Ortiz--AT