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Leiche in Flüsschen: Urteil wegen Mordes an Ehefrau in Brandenburg rechtskräftig
Knapp elf Monate nach Verhandlungsende ist ein Urteil in einem Prozess um einen Mord an einer Ehefrau aus Frust über die Trennung in Brandenburg rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof lehnte die gegen das Urteil eingelegten Rechtsmittel ab, wie das Landgericht Frankfurt an der Oder am Donnerstag mitteilte. Das Landgericht hatte im Juli 2024 den Ehemann wegen Mordes und Vergewaltigung zu lebenslanger Haft verurteilt.
Die zuständige Kammer stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Eine vorzeitige Haftentlassung ist damit nahezu ausgeschlossen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann seine getrennt von ihm lebende Frau im April 2020 in Bernau getötet hatte.
Motiv für die Tat war Frust über die Trennung und die neue Beziehung seiner Frau. Die Leiche der 32-Jährigen wurde im Flüsschen Panke am Radweg zwischen Berlin und Usedom gefunden. Der Radweg verläuft dort zwischen Mehrfamilienhäusern und der S-Bahntrasse.
Der Ehemann der Frau war zunächst auf der Flucht. Auf Grundlage eines durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder erwirkten internationalen Haftbefehls wurde er dann im September 2023 auf dem Flughafen in Wien festgenommen. Zuvor hatte sich der Beschuldigte mehrere Monate lang in Thailand aufgehalten. Der Mann wurde nach Deutschland ausgeliefert.
O.Ortiz--AT