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Lange Haftstrafen nach Gruppenvergewaltigung von 30-Jährigem in Iserlohn
In einem Prozess um eine Gruppenvergewaltigung in einer stillgelegten Brauerei im nordrhein-westfälischen Iserlohn sind vier Angeklagte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Männer im Alter von 25 bis 52 Jahren wurden der besonders schweren Vergewaltigung, der Geiselnahme und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen, wie eine Sprecherin des Landegerichts Hagen am Donnerstag sagte. Sie bekamen am Mittwoch Haftstrafen zwischen sieben Jahren und drei Monaten sowie sieben Jahren und elf Monaten.
Laut Anklage hatten die vier niederländischen und dänischen Staatsangehörigen mit iranischen Wurzeln ihr ebenfalls aus dem Iran stammendes Opfer im September 2024 auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei überwältigt. In einem Nebengebäude fesselten sie den 30-jährigen Mann mit Kabelbindern, verletzten ihn unter anderem mit einem Hockeyschläger und vergewaltigten ihn. Zeugen hörten damals Schreie aus dem Gebäude und alarmierten Rettungskräfte. Diese fanden den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus.
W.Morales--AT