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Organisator von Schleuserfahrten in Bayern zu neun Jahren Haft verurteilt
Das Landgericht im bayerischen Traunstein hat einen 26 Jahre alten Schleuser zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Als Organisator habe sich der aus Syrien stammende Mann des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern in 29 Fällen schuldig gemacht, in 17 Fällen sei dies in lebensgefährdender Form erfolgt, teilte die Staatsanwaltschaft Traunstein am Dienstag zu dem in der vergangenen Woche verkündeten Urteil mit. Das Gericht habe die Einziehung von Wertersatz in Höhe von 50.000 Euro angeordnet.
Die Schleusungen sollen im Juli und August 2023 erfolgt sein, insgesamt soll der Verurteilte am Einschleusen von 125 Menschen - vor allem Türken und Syrern - beteiligt gewesen sein. Aufgabe des Verurteilten sei es gewesen, die von mehreren Fahrern ausgeführten Schleusungen zu koordinieren.
Eine Fahrerin, die auf frischer Tat gefasst werden konnte und selbst zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, hatte ihn identifiziert. Die Staatsanwaltschaft forderte für den Mann zehn Jahre und sechs Monate Gefängnis. Er war bereits einschlägig in Österreich verurteilt worden.
R.Garcia--AT