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Mehr als elf Jahre Haft in Prozess um tödlichen Streit in Bremerhaven
Nach einem tödlich verlaufenen Streit zwischen zwei Männern in einer Wohnung in Bremerhaven ist ein 28-Jähriger am Mittwoch zu elf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bremen sprach den Beschuldigten des Totschlags schuldig, wie eine Sprecherin mitteilte. Laut Anklage hatte dieser im Juni vergangenen Jahres einen 50-Jährigen nach einer verbalen Auseinandersetzung gebissen, geschlagen und stranguliert.
Das Opfer starb an einer Kombination der ihm zugefügten Verletzungen. Das Gericht legte in seinem Urteil fest, dass der Angeklagte ein Teil seiner Haftzeit wegen Suchtproblemen in einer Entziehungsanstalt verbringen soll. Zunächst soll er aber sechs Jahre im normalen Strafvollzug einsitzen.
Das Gericht folgte mit seinem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge plädiert, ohne einen konkreten Strafantrag zu stellen.
N.Mitchell--AT