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Haft- und Bewährungsstrafe für Bandenbetrug an Rentner in Hamburg
Das Landgericht Hamburg hat zwei Männer wegen Bandenbetrugs an einem Rentner im großen Stil zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Hauptangeklagte soll für drei Jahre und elf Monate in Haft, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Der Mitangeklagte wurde wegen Beihilfe zum Bandenbetrug zu einem Jahr und vier Monaten Bewährungshaft verurteilt.
Bei beiden gelten wegen der langen Verfahrensdauer jeweils vier Monate bereits als verbüßt. Das Gericht zog Taterträge in Höhe von mehr als 210.000 Euro ein.
Unbekannte Mittäter riefen im August 2018 einen 87-Jährigen an und gaben sich als Polizisten aus. Der Mann glaubte ihnen und deponierte 210.000 Euro in einer Mülltonne, die die Angeklagten am selben Tag abholten. Einige Tage später riefen Mittäter den 87-Jährigen erneut an und forderten ihn auf, weitere 225.000 Euro abzuheben. Diese Tat blieb unvollendet, weil beide Angeklagten sie aus Furcht vor Entdeckung abbrachen.
A.Moore--AT