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18-Jähriger wegen Mordes an Obdachlosem zu neun Jahren Haft verurteilt
Mehr als ein Jahr nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Obdachlosen ist ein 18-Jähriger vom Landgericht Düsseldorf zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll für neun Jahre wegen Mordes ins Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Weitere Angaben machte sie nicht. Da der zur Tatzeit 17-Jährige strafrechtlich ein Jugendlicher war, wurde der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt.
Laut der Anklage sollen der 18-Jährige und ein Begleiter den in der Nähe einer Brücke in seinem Zelt liegenden Obdachlosen am 22. April 2022 nach Drogen gefragt haben. Als dieser gesagt habe, dass er nichts habe, soll der Angeklagte durch das Zelt auf den 31-Jährigen eingestochen haben.
Die später gefundene Leiche wies laut Obduktion zwei Stichverletzungen am Oberkörper auf. An diesen war der Mann demnach gestorben.
Der 18-Jährige lankte den Verdacht zuerst auf einen anderen jungen Mann, der daraufhin im April 2022 in Untersuchungshaft kam, dann aber wieder entlassen wurde. Er selbst wurde erst ein gutes halbes Jahr nach der Tat im November vergangenen Jahres festgenommen.
A.Moore--AT