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Gutachten geht nach Unfall mit sieben Toten von fahrlässiger Tötung aus
Rund fünf Monate nach einem schweren Verkehrsunfall mit sieben Toten auf einer Bundesstraße bei Bad Langensalza in Thüringen geht ein Gutachten von fahrlässiger Tötung aus. Dem Beschuldigten werde Fahrlässigkeit vorgeworfen, weil er bei der Fahrt unter Alkoholeinfluss gestanden habe, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mühlhausen am Mittwoch. Zudem soll er mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein.
Wann die Staatsanwaltschaft Anklage erheben werde, sei unklar. Bei dem Unfall auf einer Bundesstraße bei Bad Langensalza waren Anfang April beim Zusammenstoß von drei Fahrzeugen insgesamt sieben Menschen gestorben - ein 60-Jähriger, ein 44-Jähriger sowie fünf junge Männer und Frauen im Alter von 19 Jahren. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt.
Der Unfallverursacher war mit seinem Auto in den Gegenverkehr geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengeprallt. Diese gingen bei der Kollision in Flammen auf. Bereits nach dem Unfall wurde bekannt, dass der 34-Jährige unter Alkoholeinfluss gestanden hatte. Er besaß den Ermittlern zufolge außerdem keinen Führerschein.
G.P.Martin--AT