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Papst ruft angesichts der Brände zu mehr Anstrengungen für den Planeten auf
Papst Franziskus hat mit Blick auf die massiven Brände in Griechenland zu mehr Anstrengungen für den Schutz des Planeten aufgerufen. "Die Gefahren für unser gemeinsames Haus, die durch die Klimakrise weiter verschärft werden, sollte alle dazu veranlassen, ihren Einsatz zugunsten der künftigen Generationen zu verstärken", schrieb Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Freitag im Namen des Papstes an den Vorsitzenden der griechischen Bischofskonferenz.
Papst Franziskus sei "tief besorgt" angesichts der seit zwei Wochen anhaltenden Brände in vielen Regionen Griechenlands und in anderen Mittelmeerländern, die durch die Hitzewellen ausgelöst wurden, hieß es weiter.
Am Freitag hatte sich die Lage in Griechenland leicht verbessert. Die Brände breiteten sich nicht weiter aus. Auf den Inseln Rhodos, Korfu und Euböa sowie in der Region Thessalien war aber weiter die Feuerwehr im Einsatz. Nahe der Hafenstadt Volos hatte ein Brand auf eine Kaserne übergegriffen und Explosionen in einem Munitionslager ausgelöst.
Bislang sind bei den Bränden in Griechenland vier Menschen ums Leben gekommen, knapp 50.000 Hektar Wald und Vegetation gingen nach Schätzungen des Athener Observatoriums in Flammen auf. Zehntausende Einwohner und Touristen mussten evakuiert werden.
Am Freitag sanken die Temperaturen den zweiten Tag in Folge. Der Wetterdienst sagte Höchstwerte von 37 Grad Celsius voraus. Es wurde erneut mit starkem Wind gerechnet.
Griechenland hatte zuvor unter einer ungewöhnlich langen, extremen Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 46 Grad gelitten.
E.Hall--AT