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Küstenwache: Feuer auf Autofrachter vor niederländischer Küste hat sich abgeschwächt
Das Feuer auf auf dem brennenden Autofrachter "Fremantle Highway" vor der niederländischen Küste hat sich nach Angaben der Küstenwache abgeschwächt. Die Intensität des Feuers scheine geringer geworden zu sein, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Es brenne allerdings weiter, zudem gebe es eine Menge Rauch.
Schiffe zur Brandbekämpfung hätten die Kühlung des Rumpfes von außen gestoppt, "um zu vermeiden, dass zu viel Wasser ins Innere gelangt", was die Stabilität des Schiffes beeinträchtigen könne, teilte die Küstenwache weiter mit.
Angaben der Küstenwache zufolge wird die "Fremantle Highway" durch Wind und Strömung in Richtung Westen getrieben und befindet sich derzeit 16 Kilometer vor der Insel Terschelling. "Das Schiff wird derzeit aus der Fahrspurlinie herausgehalten, sodass der Schiffsverkehr in sicherer Entfernung vorbeifahren kann", hieß es.
Auf dem unter Flagge Panamas fahrenden Frachtschiff war in der Nacht zum Mittwoch vor der niederländischen Wattenmeer-Insel Ameland ein Feuer ausgebrochen. Eines der 23 indischen Besatzungsmitglieder kam ums Leben, die anderen konnten gerettet werden. Seitdem wächst die Sorge, dass die "Fremantle Highway" im zum Unesco-Welterbe gehörenden Wattenmeer sinken könnte.
"Es scheint, als habe sich die Situation auf dem Schiff etwas stabilisiert", sagte die Sprecherin für die Verwaltung der Insel Ameland, Heidi Bunicich. "Wir haben verschiedene Notfallpläne hier, um mit verschiedenen Szenarien umgehen zu können."
Nach Angaben des Schiffseigners Shoei Kisen Kaisha war das Schiff auf dem Weg von Bremerhaven nach Port Said in Ägypten mit Endstation Singapur, als der Brand an Bord ausbrach. Ausgelöst wurde er demnach möglicherweise durch eines der 25 Elektroautos an Bord.
E.Hall--AT