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Mutter soll neunjährigen Sohn ertränkt haben - Prozess in Hagen
Weil sie ihren neunjährigen Sohn mit einer Bratpfanne geschlagen und anschließend in einer Badewanne ertränkt haben soll, muss sich eine 43-Jährige seit Montag vor dem Landgericht Hagen wegen Totschlags verantworten. Zum Auftakt wurden die Anklage verlesen und erste Zeugen vernommen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Angeklagte habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen eingelassen.
Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, ihren neunjährigen Sohn in ihrer Wohnung im nordrhein-westfälischen Wetter getötet zu haben. Dazu soll sie ihrem Sohn zunächst einen Schlag mit einem schweren Gegenstand versetzt haben - laut Anklage handelte es sich vermutlich um eine Bratpfanne. Dann soll die Frau das benommene oder ohnmächtige Kind in die Badewanne gelegt haben, wo es ertrank.
Die Tat wurde demnach zwischen dem 1. und dem 3. Februar begangen. Nach Gerichtsangaben wird die Kammer auch klären müssen, ob die Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat voll schuldfähig war. Der Vater des getöteten Kinds schloss sich dem Verfahren als Nebenkläger an. Es wurden zunächst sechs weitere Verhandlungstage bis zum 11. August festgelegt.
Th.Gonzalez--AT