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Retter von Kindern aus kolumbianischem Dschungel mit Orden ausgezeichnet
Nach der Rettung von vier Kindern nach 40 Tagen aus dem kolumbianischen Dschungel hat Präsident Gustavo Petro daran beteiligte Soldaten und Indigene mit einer der höchsten Auszeichnungen des Landes geehrt. Bei einer Zeremonie in der Hauptstadt Bogotá überreichte Petro am Montag (Ortszeit) Medaillen des Boyacá-Ordens an Soldaten und Indigene, die an dem kräftezehrenden Sucheinsatz teilgenommen hatten. Es ist höchste Auszeichnung für Zivilisten und die zweithöchste für das Militär.
Wichtiger als die Medaillen sei jedoch etwas anderes: "Der große Preis, die große Belohnung heißt: das Leben", sagte Petro. Der kolumbianische Präsident lobte zudem die Zusammenarbeit zwischen dem Militär und den Indigenen.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde eine Hündin namens Drugia. Sie ist die Mutter von Suchhund Wilson. Dieser soll die Kinder im Dschungel gefunden haben, verschwand dann jedoch und ist seitdem verschollen.
Am 1. Mai war ein Kleinflugzeug über dem Amazonas-Regenwald im Süden Kolumbiens abgestürzt. Der Pilot, ein Indigenen-Anführer und die Mutter der vier Kinder starben durch das Unglück. Die Kinder im Alter von einem bis 13 jahren schlugen sich wochenlang allein durch den gefährlichen Dschungel, ehe sie am 9. Juni gefunden wurden.
F.Wilson--AT