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Suche nach Tauchboot "Titan" im Atlantik dauert an
Die Küstenwachen der USA und Kanadas suchen mit Schiffen, Flugzeugen und Tauchrobotern weiter fieberhaft nach dem im Atlantik verschwundenen Mini-Tauchboot "Titan". Die Zeit drängt - der Sauerstoff an Bord dürfte Berechnungen zufolge am Donnerstag zu Ende gehen. Die Sucharbeiten dauerten die ganze Nacht hindurch an. Die Helfer konzentrieren sich dabei auf eine Region, in der Sonarbojen Unterwasser-Klopfgeräusche registriert hatten.
Der Ursprung der Geräusche ist allerdings unklar. "Wir wissen nicht, was das ist, um ehrlich zu seien", sagte US-Küstenwachekapitän Jamie Frederick am Mittwoch. "Wir müssen optimistisch und hoffnungsvoll bleiben."
Kanada entsandte ein weiteres Schiff mit Ärzten und einer Druckkammer an Bord, Medienberichten zufolge sollte es gegen Mittag (Ortszeit) im Suchgebiet eintreffen.
Das vom Unternehmen OceanGate Expeditions betriebene U-Boot "Titan" war am Sonntag mit fünf Menschen an Bord zu einer touristischen Tauchfahrt zum Wrack der gesunkenen "Titanic" aufgebrochen. Nach knapp zwei Stunden brach jedoch der Kontakt ab, von dem 6,5 Meter langen U-Boot fehlt seitdem jede Spur.
An Bord des Mini-U-Boots befinden sich der Chef von OceanGate Expeditions, Stockton Rush, der britische Unternehmer und Abenteurer Hamish Harding, der pakistanische Geschäftsmann Shahzada Dawood und sein 19-jähriger Sohn Suleman sowie der französische "Titanic"-Experte Paul-Henri Nargeolet.
Die US-Küstenwache und die kanadische Küstenwache suchen seit Tagen aus der Luft und auf dem Wasser ein riesiges Gebiet knapp 650 Kilometer vor der Küste der kanadischen Provinz Neufundland ab. In dem Gebiet werden immer mehr Schiffe mit Spezialausrüstung zusammengezogen.
O.Ortiz--AT