-
Bei Rückkehr nach Riga: Schröder führt Basketballer zum Sieg
-
Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen
-
Bericht: Klingbeil plant 2027 mit acht Milliarden Euro zusätzlichen Schulden
-
250. Geburtstag der USA: Papst fordert "Mäßigung" im öffentlichen Diskurs
-
Sprint-Quali: Hamilton holt Pole Position vor Antonelli
-
"Bild": Ermittlungen gegen zwei weitere Verdächtige nach Angriff in Stade
-
Ranghohe Iraner und Gäste erweisen getötetem obersten Führer Chamenei letzte Ehre
-
Überraschung gegen Medwedew: Struff erstmals im Achtelfinale
-
Djokovic zieht mit Federer gleich - auch Sinner weiter
-
CDU-Arbeitnehmer: Geplante Krankschreibung ab Tag eins überdenken
-
Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"
-
Zehn Tote und mehr als 20 Verletzte bei Bombenanschlag in Café in Damaskus
-
UNO ruft wegen "Katastrophe" in al-Obeid im Sudan "rote Alarmstufe" aus
-
Früherer Nationaltorhüter Oliver Kahn mit Bayerischem Verdienstorden ausgezeichnet
-
Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst
-
Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz
-
Neuneinhalb Jahre Haft wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in privater Kita
-
Kind in Auto gezerrt und missbraucht: 52-Jähriger aus Baden-Württemberg in Haft
-
85-jähriger Deutscher in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE gestorben
-
Nach Tigerausbruch in Sachsen: Sechs Tiere nun in Spanien
-
Formel 1: Hamilton Schnellster im Training
-
Litauen will Teil der atomaren Abschreckung der Nato gegenüber Russland werden
-
Brown-Wechsel zu Bayern perfekt: "Ihm gehört die Zukunft"
-
Nach massiver Attacke auf Kiew: Tote bei neuen russischen und ukrainischen Angriffen
-
Vor AfD-Parteitag in Erfurt: Angespannte Stimmung und Aufrufe zu Gewaltverzicht
-
16-Jährige fährt in Rheinland-Pfalz mit Auto zu Freundin und verursacht Unfall
-
Kundgebungen gegen Sparpläne bei Mercedes: 33.000 Teilnehmer laut IG Metall
-
250. Geburtstag der USA: Steinmeier gratuliert Trump - mit kritischen Untertönen
-
Kind missbraucht und zu Selbstverletzungen aufgefordert: Haftstrafe in Nürnberg
-
Paketbombe in Monaco: Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland gesucht
-
Explosion in Monaco: Wohnung von gesuchter Ukrainerin in Hessen durchsucht
-
Nach Protestwelle zu Krankschreibungsplänen: Regierung im Verteidigungsmodus
-
Eingestürzte Carolabrücke in Dresden: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
-
Estlands Regierungschef: Ukraine wird sich gegen Russland behaupten
-
Neunjähriger verursacht in Bayern Unfall mit Traktor
-
Staatliche Kaufprämie sorgt für neuen E-Auto-Boom
-
Bei Streit gestorbener 27-Jähriger in Hessen: Verletzter tatverdächtig
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Verdächtiger nach Deutschland überstellt
-
Prozess gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin: Anklage fordert vier Jahre Haft
-
DFB löst Vertrag mit Bundestrainer Nagelsmann auf - Klopp soll kommen
-
Wüst spricht sich für praxisnahe Umsetzung bei Krankschreibung ab erstem Tag aus
-
Paketbombe in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin
-
DFB: Nagelsmann weg - Klopp soll kommen
-
Bewohner von Kiew sollen wegen Luftverschmutzung durch russische Angriffe zuhause bleiben
-
Zahl antisemitischer Straftaten in Berlin gestiegen
-
Hohe Kraftstoffpreise: Anteil von günstigerem Super E10 "sprunghaft" gestiegen
-
So viel Jägernachwuchs wie noch nie: Mehr als 18.000 Jungjäger bestehen Prüfung
-
Neuzulassungen von E-Autos im Juni um fast 80 Prozent gestiegen
-
Linke will mit Organklage im Eilverfahren neues Heizungsgesetz stoppen
-
Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern: Technische Ursache ausgeschlossen
Synodaler Weg mit Ja zur Diakonweihe für Frauen abgeschlossen
Bischöfe, Priester, Nonnen und Laien der katholischen Kirche in Deutschland haben das weltkirchlich beachtete Reformprojekt synodaler Weg abgeschlossen. Zum Ende am Samstag forderten die Delegierten in Frankfurt am Main mit klarer Mehrheit die Weihe von Frauen zu Diakoninnen. Obwohl viele Beschlüsse für eine liberalere Kirche stehen, erwartet der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, kein Ende der Austrittswelle aus der deutschen Kirche.
Der synodale Weg wurde 2019 als Reaktion auf die sogenannte MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch in der deutschen Kirche beschlossen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Kleriker und Laien berieten seitdem Themenkomplexe wie die Rolle der Frau in der Kirche, die katholische Sexualmoral, das Verständnis vom Priesteramt inklusive Pflichtzölibat und kirchliche Machtstrukturen. Im Vatikan wurde wegen des Reformkurs vor einer Spaltung der Kirche gewarnt.
Bischof Bätzing sagte: "Der synodale Weg führt weder in die Spaltung noch ist er der Beginn einer Nationalkirche." Er will die in der Synodalversammlung verabschiedeten Beschlüsse auch in die Weltsynode einbringen, die Papst Franziskus ins Leben gerufen hat und die im Oktober ebenfalls über Kirchenreformen beraten wird.
Die Synodalen trafen während der seit Donnerstag laufenden Beratungen insgesamt 15 Beschlüsse. Einer der wichtigsten ist, dass Frauen künftig auch Diakonin werden können sollen - dies ist das unterste Weiheamt der katholischen Kirche und steht unter dem Priesteramt. Auch eine klare Mehrheit der Bischöfe befürwortete das. Die weitergehende Forderung, für Frauen auch die Priesterweihe zu ermöglichen, konnte sich nicht durchsetzen.
Über die Zulassung von Frauen als Diakonin kann allerdings nur Papst Franziskus entscheiden. Andere Beschlüsse wie etwa die Segnung homosexueller Paare können die deutschen Bischöfe in ihren Bistümern selbst umsetzen. Allerdings ist nicht klar, ob alle Bischöfe dies auch machen werden.
An der Spitze des synodalen Wegs standen Bischof Bätzing und Irme Stetter-Karp, die Präsidentin des Zentralkomitees deutscher Katholiken, der obersten Laienvertretung. Stetter-Karp sagte zu den insgesamt erreichten Ergebnissen, "ohne Zweifel hätte ich mir mehr gewünscht". Allerdings zeige sich durch den synodalen Weg eine große Veränderung. Ein großer Erfolg der Beratungen sei, dass nun alle Reformthemen auf dem Tisch liegen.
Stetter-Karp nannte als Erfolge, dass Frauen auch künftig predigen dürfen und dass die Bitte an den Papst gerichtet wird, den Pflichtzölibat für Priester zu prüfen. Es gebe grundsätzlichen Reformbedarf, mahnte die Laienvertreterin. "Diese Kirche kann nicht bleiben, wie sie ist."
Als größtes Manko räumte Stetter-Karp ein, dass es nicht gelungen sei, die Kirche strukturell wirklich zu verändern. "Wer den Missbrauchsskandal ernst nimmt, muss ganz klar an strukturellen Veränderungen arbeiten", mahnte Stetter-Karp. Eine kleine Zahl der Bischöfe in Deutschland wolle genau dies aber verhindern.
Bätzing sagte, er sehe große Chancen in dem beschlossenen synodalen Ausschuss. Dieser soll die Reformthemen weiterverfolgen. Der Bischof erwartet allerdings vorerst kein Ende der Austrittswelle aus der katholischen Kirche. "Wir werden keine signifikante Veränderung dieser Austrittszahlen erleben." Viele, die austreten, befänden sich bereits in zu großer Distanz zur Kirche. Für in der Kirche aktive Gläubige könnten die Beschlüsse aber das Signal geben, dass etwas voran gehe.
O.Brown--AT