-
Star aus "Der Exorzist": US-Schauspielerin Burstyn erhält in Venedig Preis für Lebenswerk
-
Umfrage in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün ohne Mehrheit
-
Steinmeier: Flutkatastrophe von 2021 war "unmissverständliche" Warnung
-
Neue Regeln bei WM: "Nicht alles werden wir im Alltag sehen"
-
Spanien: Bruder von Ministerpräsident Sánchez verurteilt - neun Jahre Ämterverbot
-
Ukrainische Ministerpräsidentin im Zuge von Regierungsumbildung zurückgetreten
-
"Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" unterliegt in Rechtsstreit um kritischen Artikel
-
100 Euro pro Liter Saft: Verbraucher-Negativpreis für Nahrungsergänzungsmittel
-
FC Bayern: Karl wieder am Ball
-
Nach WM-Skandal: Balogun beklagt "unheimlich viel Lärm"
-
USA greifen wieder Ziele im Iran an - Mehrere Tanker vor der Küste des Oman attackiert
-
Nach Zwischenhoch: US-Inflation sinkt im Juni auf 3,5 Prozent
-
Bundespräsident legt Kranz für Opfer von Flutkatastrophe in Ahrtal nieder
-
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe: Haftbefehl für Berliner Reinigungsunternehmer
-
Merz und Selenskyj in Paris bei bislang größter Militärparade zum französischen Nationalfeiertag
-
Wegen WM: Mourinhos Liga-Comeback mit Real verschoben
-
Kinder ganz fest in den Arm nehmen: Prinz Harry nimmt sich Mutter Diana zum Vorbild
-
100 Euro pro Liter Fruchtsaft: Verbraucher-Negativpreis für Nahrungsergänzungsmittel
-
Rekordablöse: Baum wechselt aus Leipzig zu Arsenal
-
Gewalttat an Gymnasium in Bayern: 16-Jähriger unter Extremismusverdacht
-
Ricken: Klopp als "Rundum-Problemlöser-Qualitäts-Paket"
-
Eigenanteile für Pflege im Heim erneut gestiegen - Kritik an Reformplänen
-
Nach Gewalttat an Gymnasium in Bayern Hinweise auf extremistisches Motiv
-
Verivox: Langsame Internettarife kosten im Schnitt ähnlich viel wie schnellere
-
Misereor kritisiert Kürzung der Entwicklungshilfe bei gleichzeitig mehr Rüstung
-
Studie erwartet Rückgang der EU-Bevölkerung ab 2029 - Sorge wegen alternder Gesellschaften
-
Reeder warnen vor Auswirkungen des Konflikts in Straße von Hormus auf Lieferketten
-
Justizbeamte in Nordrhein-Westfalen sollen Häftlinge mit Drogen versorgt haben
-
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit nach Lungen-OP aus Krankenhaus entlassen
-
Prien verteidigt geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss - Kritik hält an
-
Neue Runde von israelisch-libanesischen Gesprächen in Rom begonnen
-
Zwei Monate nach Angriff durch entlaufenen Tiger in Sachsen: 72-Jähriger gestorben
-
Schäden durch Hagel und Starkregen im Norden - weitere Unwetter erwartet
-
Umfrage: Düstere Stimmung bei Einzelhändlern
-
Gedenken in Nizza am zehnten Jahrestag des Lkw-Anschlags mit 86 Toten
-
ADAC sieht deutliche Verschlechterung bei Rastplätzen an Autobahnen
-
Merz und Selenskyj verfolgen die bislang größte Militärparade zum französischen Nationalfeiertag
-
Verband: Umsatz mit Produkten aus fairem Handel erreicht 2025 Höchstwert
-
Burnham als Nachfolger von Starmer als Parteichef und britischer Premier gesetzt
-
Betrug mit Angelurlauben in Norwegen: Durchsuchungen in Sachsen und Niedersachsen
-
Auto gerät in Oberbayern in Gegenverkehr - drei Tote
-
69-Jähriger bei Arbeitsunfall in Bayern von Strohballen erschlagen
-
Medienaufsicht: KI-Nachrichtenangebote fallen unter Regeln für Medien
-
Merz bei großer Militärparade zum Nationalfeiertag in Paris
-
Verbände kritisieren massive Nachteile für Kinder von Geflüchteten
-
Hagel und geflutete Keller sowie umgestürzte Bäume: Unwetterschäden im Norden
-
Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger
-
Kosten für pflegebedürftige Menschen in Heimen erneut gestiegen
-
Schleswig-Holstein: Baby kommt auf Autobahnrastplatz zur Welt
-
Extremtemperaturen Ende Juni in Deutschland forderten rund 7100 Hitzetote
Brüssel senkt Wachstumserwartung - Gentiloni warnt vor "schwierigen Monaten"
Die EU-Kommission erwartet im kommenden Jahr kaum noch Wachstum und in Deutschland sogar einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung. In ihrer am Freitag vorgestellten Herbstprognose geht die Brüsseler Behörde für 2023 nur noch von einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der 27 Mitgliedstaaten von 0,3 Prozent aus. Für Deutschland ist der Ausblick mit einem Rückgang um 0,6 Prozent demnach am schlechtesten unter den Euro-Ländern.
"Wir haben schwierige Monate vor uns", sagte EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni. "Das Potenzial für weitere wirtschaftliche Störungen aufgrund des russischen Krieges ist noch lange nicht ausgeschöpft." Nach bisherigem Stand werde erwartet, dass "die EU, der Euroraum und die meisten Mitgliedstaaten im letzten Quartal des Jahres in eine Rezession abgleiten werden", erklärte die Kommission.
Im Juli hatte die Behörde noch 1,4 Prozent Wachstum im kommenden Jahr prognostiziert. Sie verwies nun auf die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit, hohe Energiepreise und Kaufkraftverluste der Privathaushalte, die "restriktiveren Finanzierungsbedingungen" wegen der hohen Zinsen sowie die ebenfalls schwächelnde Weltwirtschaft. Die Inflationserwartung für das kommende Jahr hob sie von vier auf nun 6,1 Prozent an.
Für Deutschland fiel die Korrektur der Juli-Wachstumsprognose für das kommende Jahr besonders deutlich aus. Damals erwartete Brüssel noch ein BIP-Plus von 1,4 Prozent. Die Kommission verweist auf eine verzögerte Erholung von der Corona-Krise der deutschen Wirtschaft. Die Produktion habe in Deutschland später als in vielen anderen Mitgliedstaaten wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht.
Innerhalb der EU rechnet Brüssel nur noch in Schweden (ebenfalls -0,6 Prozent) und Lettland (-0,3 Prozent) ebenfalls mit einem Abschwung. Außerhalb der EU muss Großbritannien den Angaben zufolge mit einer Verringerung der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent im kommenden Jahr rechnen.
Für das laufende Jahr hob die Kommission ihre Erwartungen für die EU jedoch an: "Die starke Dynamik von 2021 und das kräftige Wachstum in der ersten Jahreshälfte dürften das reale BIP-Wachstum in der EU im Jahr 2022 insgesamt auf 3,3 Prozent ansteigen lassen." Im Juli war die Behörde noch von einer Zunahme des BIP um 2,7 Prozent ausgegangen. Zuletzt hatten mehrere Mitgliedstaaten mit stabilen Wachstumszahlen überrascht.
Was die Inflation angeht, steht der Höhepunkt nach Einschätzung der Kommissionsexperten noch bevor und dürfte gegen Ende des Jahres erreicht werden. Für das laufende Jahr korrigierte die Kommission die Inflationserwartung daher von 7,6 Prozent auf 8,5 Prozent nach oben.
Auf dem Arbeitsmarkt erwartet die Kommission trotz trüber Wachstumsaussichten und hoher Inflation keine dramatischen Folgen: "Es wird erwartet, dass die Arbeitsmärkte mit Verzögerung auf die Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit reagieren, aber widerstandsfähig bleiben werden." Die Beschäftigung liegt derzeit auf einem Allzeithoch, während die Arbeitslosigkeit so niedrig wie nie ist.
O.Brown--AT