-
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in Rheinland-Pfalz: Fünf Jahre Haft
-
Razzia bei mutmaßlicher Geldwäschebande in Berlin und Brandenburg - Festnahmen
-
Selenskyj brüskiert Trump und kündigt neue Angriffe auf russische Raffinerien an
-
Fußgänger bei Pause auf Rastplatz in Hessen von Lastwagen überrollt und getötet
-
Bahnrad-WM: Frauen-Vierer gewinnt Bronze
-
Mieten in deutschen Städten steigen wieder stärker - und schneller als Inflation
-
Mindestens zwei Tote bei Rekordregenfällen in Istanbul
-
Putin-Gegner Chodorkowski: Kein rasches Ende des Ukraine-Kriegs in Sicht
-
Bahnrad-WM: Dörnbach gewinnt überraschend Keirin-Silber
-
SPD-Bundesparteitag zur Neuwahl der Spitze findet am 16. und 17. Januar statt
-
Tischtennis-EM: Mittelham/Duda spielen um Gold
-
Ohne körperliche Probleme: Zverev im Halbfinale von Shanghai
-
CNN: USA erwägen Einsatz von größter nicht-atomarer Bombe gegen den Iran
-
Erster öffentlicher Auftritt von Harry und Meghan nach Rückkehr nach England
-
Merz fordert zusätzliche Ukraine-Unterstützung: "Über den Winter helfen"
-
Ministerin Bär verteidigt Bafög-Reform - Kritik an Umfang und Zeitplan
-
Entlastung für Notaufnahmen: Bundestag beschließt Reform der Notfallversorgung
-
DESG verschiebt Mitgliederversammlung auf Februar
-
Digitale Brieftasche: Mehrheit der Deutschen offen für Nutzung - Bundestag stimmt ab
-
WHO alarmiert wegen anhaltender Gesundheitsgefahren durch Blei
-
"Grüne Gase" zum Heizen: Grüne werfen Reiche Übernahme von Lobbyvorschlägen vor
-
Angriffe auf Saudi-Arabien: EU sagt Gipfel mit Golfstaaten ab
-
Klage von Tiktok-Konzern Bytedance gegen strengere Regeln hat schlechte Chancen
-
Nach Unterbrechung: Sondierungsgespräche in Berlin wieder angelaufen
-
Grüne: Geplante Tabaksteuererhöhung im europäischen Vergleich "ambitionslos"
-
Baden-Württemberg: Sonntagsfrage sieht Grüne vorn - CDU mit deutlichen Verlusten
-
Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über nächsten EU-Haushalt
-
Prozess um iranische Anschlagspläne: Mehrjährige Haftstrafen in Hamburg
-
DIW-Auswertung: Nur zwei Drittel des Tankrabatts werden weitergegeben
-
EuGH: Ausweisung von verurteilten Schleusern nicht abschreckend genug
-
Umfrage: Ein Viertel aller Studierenden fühlt sich manchmal einsam
-
Brot für die Welt: Insbesondere arme Konfliktstaaten bekommen zu wenig Klimaanpassungshilfen
-
Bundestag hebt Immunität von SPD-Abgeordnetem Ahmetovic auf
-
Bundestags-Gutachten: Neues Energiegesetz womöglich nicht mit EU-Recht vereinbar
-
117 Jahre alte Albanerin möglicherweise älteste Frau der Welt
-
Vatikan: Papst Leo XIV. hat "gute Nacht" im Krankenhaus verbracht
-
Europäischer Gerichtshof: Nach Betrug muss Bank verlorenen Betrag sofort erstatten
-
EuGH-Urteil: Steuerlicher Wohnsitz von EU-Beamten ist das Herkunftsland
-
Elefantenjunges in Berliner Tierpark wegen gebrochenen Stoßzahns behandelt
-
Pflichtangabe zu Energieeffizienz bei Gewinnspiel: EuGH entscheidet gegen Payback
-
Merz zu EU-Haushalt: "Von einer Einigung weit entfernt"
-
Schneller als die Inflation: Mieten in deutschen Städten ziehen wieder stärker an
-
Paris: Europa trägt die Hauptlast bei der Unterstützung der Ukraine
-
Linnemann verteidigt Reform von Notfallversorgung: "Notaufnahmen werden entlastet"
-
Noosha Aubel: Führungsversagen statt Neuanfang – ist Potsdams Oberbürgermeisterin ihrem Amt gewachsen?
-
Chip-Hersteller TSMC verbucht sechsten Rekordgewinn in Folge
-
US-Tech-Unternehmer Musk: "Es ist Zeit für Selenskyj zu gehen"
-
Mindestens 28 Todesopfer bei Einsturz von Schuldach in Pakistan
-
Maradonas Familie fordert hohe Haftstrafen für Medizinerteam
-
Dortmund "versenkt": Pressestimmen zur BVB-Niederlage
Merz bekräftigt Reformkurs - und macht Tempo bei Arbeitsmarktreform
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine Abkehr vom Reformkurs seiner Regierung ausgeschlossen. "Sie sollen an meiner Entschlossenheit nicht zweifeln, dies alles jetzt auch weiter Schritt für Schritt umzusetzen", sagte Merz am Mittwoch in einer Rede vor Unternehmerinnen und Unternehmern in Berlin. So werde sich der Koalitionsausschuss in der kommenden Woche mit der geplanten Flexibilisierung des Arbeitsmarkts befassen: "Da haben wir einiges nachzuholen", sagte Merz.
Der Kanzler räumte ein, dass er sich ein schnelleres Tempo bei der Umsetzung der in der Koalition vereinbarten Reformprojekte gewünscht hätte. "Wir sind - das sage ich ganz offen und ehrlich - noch nicht da, wo wir in der Bundesregierung sein wollten zum jetzigen Zeitpunkt im Herbst 2026", sagte er. "Der Bedarf an Strukturreformen in unserem Land ist groß."
Beim Spitzentreffen der Koalition in der kommenden Woche solle es um die Umsetzung der Arbeitsmarktreformen gehen, auf die sich der Koalitionsausschuss im Juli grundsätzlich verständigt hatte, sagte Merz. Dieser Verständigung müsse nun "noch eine ganze Reihe von Arbeitsmarktgesetzgebungen folgen".
Union und SPD hatten dabei eine Lockerung der Befristungsregeln für Jobs vereinbart. Arbeitgeber sollen Beschäftigte umfassender als bislang befristet einstellen können. Für bis Ende Dezember 2030 eingestellte Arbeitnehmer soll eine sachgrundlose Befristung bis zu einer Maximaldauer von bis zu 48 Monaten und bei einer bis zu sechsmaligen Verlängerung möglich sein. Bisher gilt, dass Befristungen ohne sachlichen Grund bis zu 24 Monaten möglich sind.
Noch nicht einigen konnten sich die Regierungsparteien beim letzten Koalitionsausschuss auf die im Koalitionsvertrag vorgesehene Umstellung von einer täglichen auf eine Wochenarbeitszeit. Laut einem im Juni bekannt gewordenen Entwurf aus dem Haus von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) soll dies an Tarifverträge geknüpft werden. Aus der Union und von zahlreichen Wirtschaftsverbänden war dies aber scharf kritisiert worden.
Der Kanzler äußerte sich am Mittwoch in einer Rede vor der Initiative "Made for Germany", der zahlreiche namhafte Unternehmen angehören. Angeführt von Siemens und der Deutschen Bank, wurde sie vor einem Jahr mit dem Ziel angestoßen, einen Beitrag zur Verbesserung des Investitionsklimas in Deutschland zu leisten.
Merz sagte den Unternehmern dabei die Unterstützung der Bundesregierung zu. "Wir wollen Sie und alle Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützen, in die Zukunft unseres Landes zu investieren", sagte er. "Wir wollen es Ihnen und uns allen zusammen leichter machen. Das ist die wichtigste Botschaft."
Es gebe "ja durchaus Zweifel an der Bereitschaft der Bundesregierung, ob wir das wirklich wollen", räumte Merz mit Blick auf die Umsetzung der Reformen ein. "Wenn das einigermaßen gut gelingt, diese Dinge dann auch tatsächlich ins Gesetz zu bringen, dann sind wir in Deutschland einen großen Schritt nach vorn."
G.P.Martin--AT