-
Golf: Neuseeländer Fox gewinnt British Open
-
Russischer Kriegsgegner Nadeschdin zieht sich aus Wahlkampf für Parlamentswahl zurück
-
Denkmal für Opfer der Breivik-Anschläge in Oslo eingeweiht
-
Erneuter TV-Coup: Telekom sichert sich WM-Rechte für 2030
-
Klopp findet "großzügige Regelung" mit Red Bull
-
VNL: DVV-Männer beenden Turnier mit Niederlage
-
Evenepoel gewinnt 15. Etappe - Vingegaard nach Sturz raus
-
USA und Iran setzen Angriffe fort - Israel und Jordanien fangen iranische Rakete ab
-
Schwerer Sturz: Vingegaard muss bei Tour aufgeben
-
Rauch von Waldbränden verzieht sich: WM-Finale kann bei klarem Wetter stattfinden
-
Formel 1: Antonelli siegt in Spa - Russell scheidet aus
-
Verteidigungsminister-Aus sorgt in der Ukraine weiter für Protest - Angriffe auf Kiew
-
Berater dementiert Einigung über Klopp-Wechsel zum DFB
-
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: Haftbefehl abgelehnt
-
Frauenfeindlicher Influencer Tate und Bruder in Miami verhaftet
-
Mali: Mehr als 50 Tote bei Angriff von Dschihadisten und Tuaregs auf Militärkonvoi
-
Turniersieg in Gstaad: Tsitsipas im Aufwind
-
Israelische Siedler legen Feuer an Moschee im Westjordanland
-
Merz erwägt Kabinettsumbildung nach Spahn-Rücktritt
-
Konzert von Bad Bunny in Mailand wegen Hagelsturms abgebrochen
-
Ukrainer protestieren weiter gegen Verteidigungsminister-Aus - Erneute russische Angriffe
-
Nach Tötung von US-Soldaten: US-Armee attackiert Iran - Teheran greift Bahrain und Kuwait an
-
Europarat: Fifa muss nach Trump-Skandal bei der WM an eigener "Integrität" arbeiten
-
Mindestens 50 Soldaten in Mali bei Dschihadisten-Angriff getötet
-
Götze über Messi-Foto von 2014: "Hätte ihn nicht fragen sollen"
-
Götze über Messi-Foto von 2014: "Ich hätte ihn nicht fragen sollen"
-
Messi vor WM-Finale: "Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
-
Reformen: SPD will nach Sommerpause Vermögensteuer und Erbschaftsteuer angehen
-
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen
-
Tate-Brüder in Miami festgenommen - Großbritannien verlangt Auslieferung
-
Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale
-
Klinsmann beruhigt Fans: Thema Trinkpausen "wird zurückgehen"
-
Nach Tod zweier Soldaten: US-Militär will den Iran mit neuen Angriffen "bestrafen"
-
Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen
-
Dopingexperte zum Fall Ansah: "Klingt nicht realitätsfern"
-
Lipowitz-Teamchef Denk: "Wir sind voll auf Kurs"
-
Russland greift ukrainische Hauptstadt Kiew an - laut Militärverwaltung ein Toter
-
Nach fünfjähriger Haft in Kuba: Dissident Otero Alcántara in die USA ausgereist
-
Welterbe-Komitee der Unesco tagt in Südkorea - Waldsiedlung Zehlendorf nominiert
-
WM-Finale unter den Augen Trumps: Großes Staraufgebot bei Schlussfeier und Halbzeitshow
-
TV-Legende Thomas Gottschalk ist "momentan krebsfrei"
-
Behörde: Tate-Brüder in den USA festgenommen
-
"Zum Abschluss ein Feuerwerk": Pressestimmen zum kleinen Finale
-
"Wunderschönes Erlebnis": Deschamps-Abschied mit Stolz
-
Bestes Ergebnis seit 1966: Tuchel lobt Englands Mentalität
-
Sonntagstrend: AfD baut Vorsprung vor Union leicht aus - auch SPD und Grüne legen zu
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5100 gestiegen
-
Torfestival: Tuchels Engländer zittern sich zu Platz drei
-
22. WM-Tor: Mbappé zieht an Messi vorbei
-
21. WM-Tor: Mbappé zieht mit Messi gleich
AOK-Report: Klinikeinweisungen von Heimbewohnern in letzten Lebenswochen oft unnötig
Krankenhauseinweisungen von Pflegeheimbewohnern am Lebensende sind laut einer AOK-Analyse in vielen Fällen unnötig. Deutlich mehr als jede dritte Klinikeinweisung in den letzten zwölf Wochen vor dem Tod sei "potenziell vermeidbar", wie die Krankenkasse in ihrem am Dienstag veröffentlichten Pflegereport berichtete. Zu solchen, auch im Pflegeheim behandelbaren Erkrankungen, zählen Experten demnach eine Herzinsuffizienz, Dehydration oder Harnwegsinfektion.
"Eine Verlegung in ein Krankenhaus bedeutet für Menschen, die sich in der letzten Lebensphase befinden, meist zusätzlichen Stress", erklärte die AOK-Vorstandsvorsitzende Carola Reimann. Es drohten psychische Belastungen, Krankenhausinfektionen oder weitere Einschränkungen der Mobilität.
Viele pflegebedürftige Menschen könnten bis zu ihrem Tod auch im Pflegeheim bleiben, sofern es eine engere Zusammenarbeit von Pflegemitarbeitern, Hausärzten, Krankenhäusern und Rettungsdiensten gebe. "Der Anspruch eines 'würdevollen Sterbens' im Heim darf nicht an mangelnder Zusammenarbeit zwischen den Professionen und fehlenden Ressourcen scheitern", forderte die AOK-Chefin.
Laut dem vom Wissenschaftlichen Institut der AOK erstellten Pflegereport lebte rund jeder dritte innerhalb eines Jahres verstorbene AOK-Versicherte in einem Pflegeheim. Deutlich mehr als die Hälfte davon (56 Prozent) wurde 2018 und 2019 in den letzten zwölf Wochen vor dem Tod mindestens einmal in ein Krankenhaus verlegt. Jeder dritte Pflegeheimbewohner befand sich in seiner letzten Lebenswoche für mindestens einen Tag in der Klinik.
Wie eine ergänzende Befragung von 550 Pflegefach- und Assistenzkräften demnach zeigt, erlebt jeder Fünfte monatlich oder häufiger, dass Heimbewohner oder -bewohnerinnen am Lebensende in ein Krankenhaus eingewiesen werden, obwohl dies aus Sicht der Befragten nicht im besten Interesse der Sterbenden sei. Die Mehrheit der Befragten meint zudem, dass auf Druck der Angehörigen belastende beziehungsweise lebensverlängernde Maßnahmen eingeleitet werden, obwohl dies der Patientenverfügung widerspreche.
Grundsätzlich bezeichnen zwei Drittel der Pflegemitarbeiter die Personalsituation als ungenügend, um die Arbeit im Heim zu bewältigen. Zudem bemängelt mehr als die Hälfte der Befragten, dass Ärztinnen und Ärzte nicht schnell genug erreichbar seien.
AOK-Chefin Reimann sieht in der stärkeren Einbindung der Hospizdienste in den Langzeitpflegeeinrichtungen die Chance, dass Menschen in den Pflegeheimen und ihre Angehörigen in der letzten Phase gut begleitet werden könnten. Dazu gehörten neben ausreichend Personal eine Stärkung der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit und mehr Palliativkompetenzen von Ärzten und Pflegenden.
L.Adams--AT