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Kampf um Warner Bros: Larry Ellison bietet Milliarden-Bürgschaft für Paramount
In der Übernahmeschlacht um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros. Discovery (WBD) erhält Paramount Skydance Rückendeckung von dem Milliardär Larry Ellison. Der Vater von Paramount-Chef David Ellison bot am Montag eine Bürgschaft über gut 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro) für die Paramount-Offerte an.
Larry Ellison ist Gründer des Softwarekonzerns Oracle und der derzeit drittreichste Mensch der Welt nach Tech-Milliardär Elon Musk und Google-Mitgründer Larry Page. Die Ellisons stehen US-Präsident Donald Trump nahe. In der Medienbranche wird die Paramount-Offerte für Warner Bros als Versuch gewertet, den Konzern zu beeinflussen. Zu WBD gehört unter anderem der TV-Sender CNN, den Trump wegen seiner angeblich "linken" Berichterstattung immer wieder kritisiert und dessen Verkauf er fordert.
Mit der am Montag angekündigten Bürgschaft wollen die Ellisons die Verantwortlichen bei Warner Brothers doch noch gewogen stimmen, dem Paramount-Angebot in Höhe von 108 Milliarden Dollar den Zuschlag zu geben. Vergangenen Mittwoch hatte der WBD-Verwaltungsrat die Offerte abgelehnt. Er begründete dies unter anderem damit, das Angebot werde von einem unbekannten Trust unterstützt und die Ellison-Familie gehe "keine Verpflichtung irgendeiner Art" ein.
Vor dem feindlichen Angebot von Paramount hatte Netflix die geplante Übernahme von Warner Bros Discovery für fast 83 Milliarden Dollar (rund 71 Milliarden Euro) bekanntgegeben. Trump hatte die Netflix-Pläne jedoch infrage gestellt und dies mit dem "sehr großen Marktanteil" des Streaminganbieters begründet. Netflix-Mitgründer Reed Hastings gilt als einer der größten Spender der oppositionellen Demokraten.
A.O.Scott--AT