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Zweite Verhandlungsrunde zwischen EVG und Deutscher Bahn mit erweitertem Angebot beendet
In den Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Deutschen Bahn (DB) ist die zweite Runde zu Ende gegangen. Die Bahn habe der Gewerkschaft ein erweitertes Angebot vorgelegt, teilte ein Sprecher in der Nacht zu Donnerstag mit. Bei den zweitägigen Gesprächen seien Grundlagen geschaffen und "erste Teileinigungen erzielt" worden.
So würden die Ergebnisse aus dieser Tarifrunde, wie etwa Lohnerhöhungen, grundsätzlich auch für die Mitarbeitenden von DB Cargo gelten. Zudem bietet die Bahn eigenen Angaben zufolge für Schichtarbeiter ein zweites tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 1,3 Prozent, das bedeutet insgesamt 7,9 Prozent mehr Geld für rund 100.000 Mitarbeiter.
Unverändert zum ersten DB-Angebot seien dagegen die Laufzeit von 37 Monaten und die Lohnerhöhung in zwei Schritten in Höhe von 4,0 Prozent für alle.
Im Einzelnen sieht das Angebot der Bahn vor, dass der Lohn in zwei Schritten steigt: Zwei Prozent mehr soll es zum 1. Oktober 2025 geben, weitere zwei Prozent zum 1. Oktober 2026. Die Zulage von 2,6 Prozent sollen die Schichtarbeitenden ab 2027 erhalten. Zudem bietet die Bahn an, über eine teilweise Umwandlung der Zulage in freie Tage ab 2028 zu verhandeln.
"Wir haben zentrale Forderungen der EVG aufgegriffen", sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler der Mitteilung zufolge zu den Ergebnissen der zweiten Verhandlungsrunde am Dienstag und Mittwoch. Mit dem verbesserten Angebot unterstreiche das Unternehmen, "dass wir die Leistung der Kolleginnen und Kollegen im Schichtdienst besonders würdigen".
Die Gewerkschaft fordert 7,6 Prozent mehr Lohn für rund 192.000 Beschäftigte, die Bahn hatte zum Auftakt vergangene Woche 4,0 Prozent geboten. Die beiden Tarifparteien hatten die Verhandlungen wegen der anstehenden Neuwahl zum Bundestag im Februar vorgezogen. Die abschließende dritte Runde soll ab 12. Februar stattfinden.
W.Moreno--AT