-
Frankreich: Crémant-Lese in Burgund beginnt wegen Hitzewellen so früh wie nie
-
Europas Automarkt wächst, doch der E-Auto-Boom verschärft den Druck
-
Klinsmann über Horror-Verletzung: "Ich hatte Glück"
-
Brand in Recyclinganlage in Rotterdam
-
Verkehrsminister Bilger verteidigt Aussetzung von Sonntagsfahrverbot für Lkw
-
Maextro S800: Chinas Luxusangriff auf Maybach und S-Klasse
-
Leverkusen verlängert mit Carro und Rolfes
-
Opel Grandland Electric AWD: Zugkraft für den Wohnwagen
-
Schwimm-EM: Freiwasserstaffel um Wellbrock gewinnt Gold
-
US-Senat bestätigt Trumps umstrittenen Justizminister Blanche
-
Vulkan Ätna auf Sizilien erneut ausgebrochen - Ankünfte am Flughafen Catania gestrichen
-
Mercedes GLA neu gegen alt: Der große Sprung ins Elektrozeitalter
-
Skoda Kodiaq gegen VW Tayron: Das bessere Familien-SUV
-
Leagues Cup: Müller mit Vancouver schon ausgeschieden
-
Kolumbiens neuer Präsident kündigt "unermüdlichen" Kampf gegen Drogengewalt an
-
Südkoreas Verband gibt Massagen-Skandal zu: "Desolate Lage"
-
Größer als alle bisherigen US-Anlagen: Amazon finanziert für Rechenzentren riesiges Gaskraftwerk
-
Nächste Pleite im Leagues Cup für Müller und Vancouver
-
Nowotny sieht Klopp als mögliche Stütze im Jugendbereich
-
Bayer-Boss Carro: "Wir wollen Titel gewinnen"
-
Bericht: EU importiert wieder mehr Flüssiggas aus Russland
-
Militärverwaltung: Mindestens drei Tote durch russische Angriffe in Region Kiew
-
BUND kritisiert Lockerung von Sonntagsfahrverbot für Lkw - BDI begrüßt es
-
Kolumbien: Neuer Präsident kündigt "unermüdlichen" Kampf gegen Drogengewalt an
-
BUND kritisiert Lockerung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lastwagen
-
Trump spricht nach Ballsaal-Urteil von "nationaler Schande"
-
Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt
-
Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht CDU in Sachsen-Anhalt
-
US-Senat stimmt für umfassendes Sanktionspaket gegen Russland
-
"Rente mit 63": Unionsfraktionschef Frei offen für Härtefall- und Übergangslösungen
-
Ceuta-Andrang: EU fordert von Meta und Tiktok Vorgehen gegen Falschinformationen
-
Rechter Hardliner De la Espriella als Kolumbiens Präsident vereidigt
-
Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika
-
Selenskyj erstmals seit Beginn von Ukraine-Krieg in Serbien - Treffen mit Vucic
-
Auftakt-Misere gestoppt: Berlin gewinnt in Bochum
-
Trump macht erneut Druck auf Zentralbank-Vorständin Cook
-
"Medizinische Bedenken": Asllani bleibt bei Hoffenheim
-
Eurojackpot geknackt: Mehr als 32 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen
-
Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta
-
Mindestens zehn Tote bei Angriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen
-
US-Senat stimmt für verschärfte Sanktionen gegen Russland
-
US-Gericht setzt Bau von Trumps Ballsaal aus - Präsident kündigt Berufung an
-
Direkt-ICE Berlin-Paris bleibt wegen Technikproblemen vorerst unterbrochen
-
Selenskyj erstmals seit Beginn von Ukraine-Krieg nach Serbien gereist
-
Russland weist Verantwortung für Drohnenvorfall an Leipziger Flughafen zurück
-
US-Berufungsgericht bestätigt Aussetzung von Trumps umstrittenen Ballsaal-Plänen
-
Nach Andrang auf Ceuta: Spanien und Italien streiten über Grenzkontrollen
-
Niewiadoma fährt am Mont Ventoux ins Gelbe Trikot
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche kurz vor der Bestätigung im Senat
-
Peru und Mexiko nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf
Studie: Wegen hoher Wohnkosten leben mehr Menschen in Armut
Deutlich mehr Menschen als angenommen fallen in Deutschland unter die Armutsgrenze - sobald ihre Ausgaben fürs Wohnen berücksichtigt werden. Insgesamt 17,5 Millionen Menschen und damit mehr als jeder Fünfte in Deutschland leben in Armut, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie des Paritätischen Gesamtverbands zeigt. In Deutschland seien damit 5,4 Millionen mehr Menschen von Armut betroffen als aus den üblichen Statistiken hervorgehe, erklärte der Verband.
Als arm gilt üblicherweise, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Unter diese Grenze fallen den Studienautoren zufolge knapp 12 Millionen Menschen oder 14,4 Prozent der Bevölkerung. Dabei werde aber nicht berücksichtigt, wie viel Geld tatsächlich für das Bestreiten des Lebensalltags übrig bleibt. Viele Haushalte geben demnach bereits mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Wohnkosten aus - manche sogar mehr als die Hälfte.
Die sogenannte Wohnarmut berücksichtige erstmals die tatsächlich verfügbaren Einkommen nach Abzug der Warmmiete und der Stromkosten. Von Wohnarmut sind demzufolge 21,2 Prozent der Bevölkerung betroffen. Denn die Mieten sind den Autoren der Studie zufolge gestiegen, Gehälter und Renten aber nicht im gleichen Maße.
In Bremen, Sachsen-Anhalt und Hamburg lebt demnach mehr als jeder Vierte in Wohnarmut. Überproportional sind auch junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren (Armutsquote: 31 Prozent) und ältere Menschen im Alter von über 65 Jahren (27,1 Prozent) betroffen. Ein Drittel der Alleinerziehenden (36 Prozent) und Alleinlebenden (37,6 Prozent) sowie mehr als die Hälfte der Erwerbslosen (61,3 Prozent) leide unter Wohnarmut.
"Wohnen entwickelt sich mehr und mehr zum Armutstreiber", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen, Joachim Rock, zu der Studie. Um Armut zu bekämpfen, brauche es "gute Löhne, bessere soziale Absicherung und eine Wohnungspolitik, die Mieten bezahlbar hält", forderte er.
Die Studie des Verbands berücksichtigt nur Menschen, die in einem eigenen Haushalt leben. Somit tauchen einige Gruppen, die den Forschenden zufolge wahrscheinlich stark von Armut betroffen sind, nicht in der Statistik zu Wohnarmut auf: darunter wohnungslose Menschen, Menschen in Pflegeeinrichtungen oder Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften. Die Studie des Paritätischen Gesamtverbands wertete die Daten des Mikrozensus 2023 des Statistischen Bundesamts aus, für den rund 810.000 Menschen befragt wurden.
S.Jackson--AT