-
Ramelow verurteilt Gewalt gegen AfD-Parteitag als "nicht legitim"
-
Brandenburger Tor wird zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten angestrahlt
-
Leichnam von Chamenei zur Aufbahrung in die Mosalla von Teheran gebracht
-
CO2-Emissionen von Google und Amazon steigen stark - Klimaziele rücken in die Ferne
-
Spahn verteidigt Attest-Pflicht - Klingbeil verspricht "vernünftige Regelung"
-
Adoptionen in Deutschland sinken auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung
-
Kanada startet neues Projekt für Öl-Pipeline Richtung Westküste
-
Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale
-
Laut Bild: Nagelsmann tritt zurück
-
Sieg gegen den Ex: Schweiz zieht weiter
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2500
-
Trauriger Modric-Abschied und kroatischer VAR-Ärger
-
Jeder Zweite auf dem Dorf hält Landleben für sehr gesund
-
"Bin kein Favorit": Zverev übt sich in Zurückhaltung
-
Kurz vor Nato-Gipfel: Trump teilt erneut gegen Alliierte aus
-
KI-Boom treibt Marktwert: Wertvollste Unternehmen weltweit noch wertvoller
-
Merz empfängt Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten in Berlin
-
250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore
-
Popsängerin Swift und Football-Profi Kelce heiraten laut US-Medien in New York
-
Hitzewelle in den USA: Temperatur-Rekorde in Washington und New York
-
CR7 trifft: Ronaldo triumphiert im Showdown der Altstars
-
Online-Medien: Chef von AfD-Nachwuchs fordert mehr inhaltliche Tiefe seiner Partei
-
Parlamentswahl in Algerien: Beteiligung offenbar auf historischem Tief
-
Hochzeits-Feierlichkeiten von Taylor Swift und Travis Kelce offenbar begonnen
-
Bericht: Höhere Reichensteuer würde Wirtschaft jährlich zwei Milliarden Euro kosten
-
Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher
-
43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet
-
Vor erwarteter Hochzeit: Taylor Swift und Travis Kelce spenden 26 Millionen Dollar
-
Merz zur AfD im Osten: Wahlentscheidung nicht getroffen
-
Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung
-
Merz: Nehmen Reformpläne ernst und setzen sie um
-
Mordfall Caruana Galizia: Mutmaßlicher Auftraggeber soll 150.000 Euro gezahlt haben
-
Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro
-
Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz
-
21 Tote bei bislang schwersten russischen Angriffen auf Kiew
-
"Charaktersache": Matthäus fordert Nagelsmann zum Rücktritt auf
-
Vor 250-Jahr-Feiern: USA ächzen unter Hitzewelle
-
Wimbledon: Zverev ohne Probleme - auch Struff weiter
-
AfD vergrößert Abstand zur Union im "Deutschlandtrend" - CDU/CSU bei 22 Prozent
-
Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt
-
Albanien: Gewaltsame Zusammenstöße bei Protest gegen Kushner-Bauprojekt
-
Früherer Anführer der Baskenorganisation ETA in Frankreich freigesprochen
-
Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien
-
Tesla steigert seinen Absatz im zweiten Quartal um 25 Prozent
-
Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet
-
"What a ride": Struff in Runde drei
-
USA schaffen im Juni weniger Jobs als erwartet
-
Vier Tiebreaks: Struff in Runde drei
-
Die Koalition versucht mit umfangreichem Reformpaket den Befreiungsschlag
-
Kritik von Linken und Verbänden: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
Nach Kritik an von der Leyen: CDU-Politiker Pieper verzichtet auf EU-Posten
Nach Kritik am Vergabeverfahren verzichtet der CDU-Europaabgeordnete Markus Pieper auf den gut bezahlten EU-Posten des Mittelstandsbeauftragten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ließ am Montagabend mitteilen, sie respektiere und bedaure die Entscheidung Piepers, "sein Amt nicht wie geplant am 16. April anzutreten". Mehrere Europaabgeordnete und Kommissare des Mitte-links-Lagers hatten von der Leyen wegen der Ernennung ihres Parteikollegen "Günstlingswirtschaft" vorgeworfen.
Der Posten bleibt nun vorerst vakant. Die Wiederaufnahme des Auswahlverfahrens zur Auswahl eines oder einer Mittelstandsbeauftragten werde nun bis nach der Europawahl im Juni ausgesetzt, erklärte von der Leyen über ihren Sprecher, Eric Mamer.
"So wie Breton meinen Amtsantritt schon im Vorfeld innerhalb der Kommission boykottiert, sehe ich zur Zeit keine Möglichkeit, die mit dem Amt verbundenen berechtigten Erwartungen zu erfüllen", sagte Pieper am Montag dem "Handelsblatt" mit Blick auf Binnenmarktkommissar Thierry Breton. Ebenso wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und die Kommissare Paolo Gentiloni und Nicolas Schmit hatte Breton in einem Brief Bedenken über die "Transparenz und Unvoreingenommenheit" in dem Verfahren geäußert.
Dass ausgerechnet der für den Mittelstand verantwortliche Kommissar das Verfahren in Frage stelle, sei "schlechter Stil und ausschließlich parteipolitisch motiviert", fuhr Pieper nun im "Handelsblatt" fort. Die Konservativen vermuten eine Kampagne gegen ihre Spitzenkandidatin wenige Wochen vor den Europawahlen. Pieper sei "ein ausgewiesener Experte für den Mittelstand" und habe sich "in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt", hob von der Leyens Sprecher Mamer hervor.
Die EU-Kommission hatte Pieper Ende Januar zum neuen Beauftragten für kleine und mittlere Unternehmen ernannt. Nach Angaben der Kritiker setzte sich der 60-Jährige in der engeren Auswahl gegen zwei besser qualifizierte Frauen durch - die Tschechin Martina Dlabajová und die Schwedin Anna Stellinger. Tschechien und Schweden sind in den EU-Institutionen bislang zudem weniger vertreten und hätten damit den Vorzug.
Das Europaparlament hatte die Kommission in der vergangenen Woche deshalb aufgerufen, die Entscheidung rückgängig zu machen und das Verfahren neu zu eröffnen. Die Abgeordneten warfen von der Leyen "Günstlingswirtschaft" vor, wie der FDP-Politiker Michael Kauch erklärte. Der Grünen-Europaabgeordnete Daniel Freund sprach angesichts der Ernennung rund einen Monat vor der Wahl von der Leyens zur Spitzenkandidatin ihrer Partei von einem "Versorgungsposten" für einen CDU-Kollegen.
Pieper hatte seinen Vertrag am 31. März unterzeichnet und sollte sein Amt am Dienstag antreten. Er sollte direkt an von der Leyen und Breton berichten. Die Stelle in der Besoldungsstufe AD15 der EU-Kommission entspricht einem Monatsgehalt von mehr als 18.000 Euro.
O.Gutierrez--AT