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Probleme bei der Postbank: Deutsche-Bank-Chef verspricht Lösung bis Jahresende
Der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, hat eine Lösung der IT-Probleme bei der Tochterfirma Postbank bis zum Jahresende versprochen. Um alle Rückstände aufzuholen, "brauchen wir nicht nur das dritte Quartal, sondern das vierte Quartal", sagte er am Mittwoch bei einem Banken-Kongress in Frankfurt am Main. Zugleich sagte er, er sehe seit vier Wochen "eine deutliche Verbesserung der Situation".
In den vergangenen Monaten hatten sich die Beschwerden von Kundinnen und Kunden über Probleme mit der Postbank massiv gehäuft. Die Betroffenen konnten nicht mehr auf ihre Konten zugreifen, ihre Konten waren gesperrt oder Lastschriften wurden nicht mehr eingelöst. Zudem war der Kundenservice schlecht erreichbar.
Grund für die Probleme ist der IT-Umzug der Postbank auf eine neue Plattform bei der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank hatte zuletzt schrittweise die Daten von zwölf Millionen Kundinnen und Kunden vom IT-System der Postbank in das neue System übertragen.
Der Chef der Bankenaufsicht Bafin, Mark Branson, drängte Deutsche Bank und Postbank bereits zur Lösung der Probleme und sagte, es gehe dabei um "wichtige Dienstleistungen, die nicht zur Verfügung stehen, gekoppelt mit Problemen, den Kundenservice zu erreichen". Er sprach in der "Süddeutschen Zeitung" vom Dienstag von einer einmaligen Situation und von "tiefgreifenden Störungen im Kundenservice".
Sewing sagte dazu, es gebe an der Lage "nichts zu beschönigen". Das sei insgesamt eine Situation, "für die wir uns nur entschuldigen können". Letztlich sei das Ausmaß der Kundenanfragen unterschätzt worden. Zugleich sagte er, dass sich nun "400 bis 500" zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diesem Problem beschäftigten. Es gehe nun darum, "mit voller Kraft" wieder in einen Normalbetrieb zu kommen.
E.Hall--AT