-
Monopolkommission kritisiert "Labyrinth" bei Stromhilfen - und sieht KI-Defizite
-
Staat zahlt künftig automatisch: Bundestag beschließt antragsloses Kindergeld
-
13-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall in Brandenburg - Fahrer nahm wohl Drogen
-
Kürzung der Vergütung für Psychotherapeuten: Erfolg für Kassenärzte vor Gericht
-
"Wir liefern": Merz verteidigt Reformpolitik - Opposition wirft ihm Scheitern vor
-
Iran: Abschluss der Trauerfeierlichkeiten für Chamenei in Maschhad
-
Krawietz/Pütz verpassen Wimbledonfinale
-
Ein Revolver und sechs Patronen: Erdogans ungewöhnliches Geschenk beim Nato-Gipfel
-
USA billigen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland
-
Empfehlung für Basisimpfung gegen Coronavirus fällt weg - Auffrischung ab 75 Jahren
-
Betriebsrat und IG Metall machen mobil gegen drastische Sparpläne bei Volkswagen
-
Bundestags-Gutachten sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher durch Grüngasquote
-
Tübinger Oberbürgermeister Palmer wird Berater für Staatsmodernisierung in Baden-Württemberg
-
USA setzen Angriffswelle auf Iran fort - Teheran attackiert Ziele in der Golfregion
-
Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet
-
Abbas setzt Parlamentswahl in Palästinensergebieten für den 28. November an
-
VW-Betriebsrat fordert vom Vorstand "ganzheitlichen Zukunftsplan"
-
Reaktor in südfranzösischem Akw Golfech wegen hoher Flusstemperaturen abgeschaltet
-
USA stimmen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu
-
Grünes Licht aus Karlsruhe: Bundestag kann über Gesundheitsreform entscheiden
-
Eilklagen gegen Abstimmung über Reformen scheitern vor Bundesverfassungsgericht
-
Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt
-
Burnham zunächst weiter einziger Kandidat für Starmer-Nachfolge in Großbritannien
-
Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später
-
Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen Stopp von Kassenreform und Heizungsgesetz
-
Brand auf Nordseeinsel: Vogelwart als einziger Bewohner von Trischen gerettet
-
Die Königin der Rockballade: Britische Sängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Koalition einigt sich auf Bafög-Erhöhung
-
Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports
-
Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen
-
Absatz bei Porsche im ersten Halbjahr um 16 Prozent zurückgegangen
-
EuGH: Tagebuch der Anne Frank darf auf Niederländisch in Internet stehen
-
Bargeld per App: EU-Parlament stimmt für Einführung des digitalen Euro
-
SAP vermeidet EU-Wettbewerbsstrafe - Zusagen an EU-Kommission angenommen
-
Mehr Mieterschutz: Mieterbund begrüßt geplantes Gesetz - Kritik von Eigentümern
-
Britische Rocksängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Vergütung von Dax-Aufsichtsratschefs 2025 im Schnitt bei 465.000 Euro
-
Nach Fund von toten Neugeborenen in Berlin Jugendliche tatverdächtig
-
Undichter Motor bei Gebrauchtwagen: Kaufvertrag nicht automatisch aufgelöst
-
Zehn Jahre Haft für tödliche Attacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
-
Grüne werfen Merz soziale Kälte und Versagen in Klimakrise vor
-
Schriftstellerin Christine Wunnicke erhält in diesem Jahr Georg-Büchner-Preis
-
Erdogan verteilt bei Nato-Gipfel Revolver als Gastgebergeschenk
-
Aktionstag der IG Metall gegen Sparpläne bei Volkswagen hat begonnen
-
Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
-
EuGH: Deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung gilt nicht als staatliche Beihilfe
-
Hitzewelle in Deutschland: RKI schätzt mindestens 5100 hitzebedingte Todesfälle
-
Europäischer Gerichtshof stärkt Widerrufsrecht bei Streaming-Abos
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten
-
Merz: USA haben Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt
UNO beendet Abpumpen des Öls aus vor Küste Jemens verrottendem Tanker
Die Vereinten Nationen haben das Erdöl aus einem seit Jahren vor der Küste des Jemen verrottenden Tanker komplett abgepumpt - und damit nach eigenen Angaben eine gigantische Umweltkatastrophe verhindert. Die Umladung von mehr als eine Million Barrel Öl (159 Millionen Liter) von der havarierten "FSO Safer" auf den UN-Tanker "Nautica" sei "sicher abgeschlossen", teilte UN-Generalsekretär António Guterres am Freitag mit.
Dadurch sei eine "monumentale ökologische und humanitäre Katastrophe" abgewendet worden, erklärte Guterres. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lobte die Zusammenarbeit der Weltgemeinschaft bei der Aktion. Eine "schwimmende Zeitbombe" sei entschärft und eine "potentiell kolossale Umwelt- und Gesundheitskatastrophe" vor der Küste des Bürgerkriegslandes verhindert worden, erklärte sie.
Das 47 Jahre alte Schiff liegt seit den 80er Jahren vor der strategisch wichtigen Hafenstadt Hodeidah vor Anker und wurde als schwimmendes Lager- und Entladeterminal für Öl genutzt. Seit dem Beginn des Bürgerkriegs im Jemen vor rund acht Jahren war die "FSO Safer" jedoch nicht mehr gewartet worden. Die Gefahr, dass der Tanker zerbrechen, explodieren oder Feuer fangen würde, war groß.
Mit dem Abpumpen des Öls ist die Gefahr laut dem Leiter des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), Achim Steiner, allerdings noch nicht komplett gebannt. Nach wie vor enthalte der Tanker Ölrückstände und könne auseinanderbrechen. In den kommenden Wochen solle das Schiff nun gereinigt und für das Abschleppen vorbereitet werden, erläuterte er.
Die Vereinten Nationen hatten Ende Juli mit dem Abpumpen des Öls aus dem verrottenden Tanker begonnen. Dafür hatte die Weltorganisation extra den riesigen Tanker "Nautica" gekauft. Laut Steiner stand zudem ständig ein Flugzeug "innerhalb eines 90-minütigen Flugradius" bereit, um im Falle eines Lecks Chemikalien aus der Luft einzusetzen.
Insgesamt bezifferte die UNO die Kosten für die aufwändige Aktion auf rund 143 Millionen Dollar (130 Millionen Euro). Die Säuberung des Meeres nach einem Ölleck hätte Angaben der Organisation zufolge allerdings mit 20 Milliarden Dollar zu Buche geschlagen.
Für den Abschluss der Reinigung der "FSO Safer" fehlen den Vereinten Nationen allerdings noch immer rund 20 Millionen Dollar. US-Außenminister Antony Blinken forderte die internationale Gemeinschaft und den Privatsektor dazu auf, die erforderlichen Mittel bereitzustellen, um "die Arbeit zu beenden und alle verbleibenden Umweltbedrohungen zu bekämpfen".
Die Umweltorganisation Greenpeace schlug vor, dass Ölkonzerne, welche die "FSO Safer" zuvor genutzt hatten, für die ausstehenden Kosten aufkommen sollen. Diese hätten zwar riesige Gewinne erzielt, bislang aber "kein Verantwortungsbewusstsein" gezeigt, kritisierten die Umweltschützer.
Was nun mit der leergepumpten "FSO Safer" geschehen soll, ist unklar. UN-Angaben zufolge steht der Tanker bis zum Ende des Jahres unter der Kontrolle des Schifffahrtsunternehmen Euronav, allerdings sei eine langfristige Vereinbarung mit den Kriegsparteien des Landes über die "künftige Instandhaltung und Verwaltung" notwendig. Eine Möglichkeit sei ein Folgeprojekt, bei dem UN-Experten Mitarbeiter der jemenitischen Öl- und Gasgesellschaft Sepoc in der Sicherung eines Tankers schulten, sagte Steiner.
Der Bürgerkrieg im Jemen zählt UN-Angaben zufolge zu den schlimmsten humanitären Krisen weltweit. Hunderttausende Menschen im Land starben bislang durch Hunger und Gewalt. Die Kämpfe haben seit einem von der UNO vermittelten Waffenstillstand im April 2022 jedoch deutlich abgenommen.
H.Thompson--AT