-
Rahmenabkommen für Ende des Iran-Kriegs unterzeichnet - Straße von Hormus soll nun öffnen
-
Warentest: Viele Kinder-Sonnencremes bieten guten Schutz - aber fünf fallen durch
-
WNBA: Sabally und Fiebich feiern achten Erfolg in Serie
-
Díaz überragt: Kolumbien schlägt WM-Neuling Usbekistan
-
EU-Verteidigungskommissar fordert genauere Infos über künftigen Nato-Beitrag der USA
-
Kubas Kommunistische Partei beschließt Reformen für mehr Marktwirtschaft
-
Apple-Chef: KI-Boom macht iPhones und andere Geräte teurer
-
Wirtschaftskrise in Kuba: Drastische Einschränkungen im Bus- und Zugverkehr
-
Bundesgerichtshof prüft Auskunftsanspruch gegen Schufa
-
US-Notenbank lässt Leitzins auch unter Trump-nahem Fed-Chef Warsh unverändert
-
18-Jähriger bei Unfall mit Pferdekutsche im New Yorker Central Park gestorben
-
Last-Minute-Treffer: Ghana ringt Panama nieder
-
Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereits unterzeichnet
-
Linke streitet über Gehaltsdeckel - Abgeordnete schreiben an Parteispitze
-
Selenskyj erörtert Ergebnisse des G7-Gipfels mit Trump und Macron
-
Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereits von Trump und iranischem unterzeichnet
-
Wadephul erwägt Kürzungen bei UN-Engagement - Reaktion auf Niederlage bei Wahl
-
Auch dank Kane-Doppelpack: Tuchels Engländer feiern Auftaktsieg
-
Mutter vergisst Kleinkind stundenlang im Auto: 20 Monate altes Mädchen stirbt
-
Trump nimmt an Abendessen mit Macron auf Schloss Versailles teil
-
Schröder, Wagner und Klingbeil sehen zu: Bayern schlägt zurück
-
Auch unter Trump-nahem Fed-Chef Warsh: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
-
OpenAI-Chef appelliert an G7: Verantwortung für KI nicht den Tech-Firmen überlassen
-
Wadephul spricht sich für Entschädigung für polnische NS-Opfer aus
-
US-Notenbank lässt Leitzins auch unter Trump-nahem neuen Chef unverändert
-
Ronaldo abgemeldet: Portugal mit Fehlstart
-
Edelreservist Rüdiger : "Sei den Jungs gegönnt"
-
Uran-Verdünnung gegen Aufhebung von Ölsanktionen: USA veröffentlichen Iran-Abkommen
-
Schock in Frankreich: Brests Trainer Roy an Krebs verstorben
-
Seismologen in Norwegen messen kleine Beben nach WM-Toren Haalands
-
Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg
-
Medien: Prinz Harry und Familie besuchen erstmals seit vier Jahren gemeinsam Großbritannien
-
Leipzig trennt sich von Trainer Werner
-
VfL Wolfsburg holt Reese aus Berlin
-
70-Kilometer-Solo in der Schweiz: Pogacar schon in Tour-Form
-
Beamte: Taliban verhängen Smartphone-Verbot für Regierungsmitarbeiter
-
Merz erwartet rasche Einigung der Koalition auf weit reichende Rentenreform
-
Verdacht auf Eiscreme-Kartell: Japanische Behörden durchsuchen sechs Hersteller
-
Tadschikistan verkündet Amnestie für tausende Häftlinge zum Unabhängigkeitstag
-
Russland wirft Ukraine Beschuss von Bus mit belarussischem Kinderfußballteam vor
-
Ohne Sorgen: DFB-Team startet Vorbereitung auf zweites Spiel
-
Prinz Harry und Familie wollen erstmals seit vier Jahren Großbritannien besuchen
-
Vertiefte Partnerschaft: Deutschland und Polen erneuern Verteidigungsabkommen
-
"Richtige Entscheidung": Musetti sagt auch für Wimbledon ab
-
"Vollkommen unschuldig": Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero von Richter befragt
-
Pithie siegt im Sprint: Lipowitz feiert Teamerfolg in Slowenien
-
Merz wertet G7-Gipfel mit Trump als Erfolg - zum Abschluss Beratungen über KI
-
Wadephul beklagt "Unklarheit" über USA-Iran-Vereinbarung - noch kein Mandat
-
"Nicht hilfreich": CDU-Politiker Radtke kritisiert Dobrindts Bürgergeld-Vorstoß
-
USA und Iran setzen vor Unterzeichnung von Abkommen weiter auf Drohungen
Waldzerstörung weltweit geht rasant weiter - Aktivisten hoffen auf UN-Konferenz in Brasilien
Die Zerstörung der Wälder weltweit geht rasant weiter: Im vergangenen Jahr wurde Experten zufolge eine Waldfläche größer als Schottland zerstört. 8,1 Millionen Hektar Wald wurden überwiegend wegen Landwirtschaft oder Minenbau abgeholzt beziehungsweise abgebrannt, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Vereinigung Forest Declaration Assessment ergab, der Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen und andere Experten angehören. Trotz weltweiter Zusagen sei die Abholzung nicht deutlich verringert worden. Nun hoffen Aktivisten auf die UN-Klimakonferenz in Brasilien im November.
"Die Entwaldung hat seit Beginn des Jahrzehnts nicht wesentlich abgenommen", erklärte die Mitverfasserin des Berichts, Erin Matson. Trotz des Versprechens von mehr als 140 Staatenlenkern bei der Weltklimakonferenz COP im Jahr 2021, Entwaldung bis zum Ende des Jahrzehnts zu beenden, könne bisher keine nennenswerte Trendwende festgestellt werden, hieß es in dem Bericht. Im Jahr 2024 lag die weltweite Abholzung demnach um 3,1 Millionen Hektar über dem Höchstwert, der zur Erreichung des Ziels für 2030 erforderlich gewesen wäre.
Häufigster Grund für Entwaldung ist die Landnutzung durch Landwirtschaft, um Platz etwa für den Anbau von Pflanzen für Kakao oder Palmöl zu schaffen. Die Landwirtschaft war für 85 Prozent der Waldzerstörung im vergangenen Jahrzehnt verantwortlich, teils durch Brandrodung.
"Ein weiterer wichtiger und zunehmend bedeutender Faktor ist jedoch der Bergbau und der Abbau von Gold, Kohle und zunehmend auch von Metallen und Mineralien, die für die Umstellung auf erneuerbare Energien benötigt werden", erklärte Matson. Dieser Effekt ist den Forschern zufolge auf bestimmte Gebiete konzentriert, etwa im Kongo wegen Kobalt oder in Indonesien wegen Nickel.
Die für die Biodiversität und die CO2-Aufnahme besonders wichtigen Urwälder gingen in den tropischen Regionen allein im vergangenen Jahr um 6,7 Millionen Hektar zurück - eine Fläche von der Größe Panamas. Diese Rekordzahl geht vor allem auf große Brände zurück.
Auch die Verschlechterung der Wälder - etwa durch Straßenbau - erreichte im vergangenen Jahr ein hohes Niveau. Diese "stille Krise" betraf laut Matson 8,8 Millionen Hektar tropischen Wald im Jahr 2024.
Wissenschaftlerin Matson äußerte sich aber optimistisch über die anstehende Weltklimakonferenz im kommenden Monat im Amazonas-Regenwald in Brasilien. "Das ist die Wald-COP. Ich denke, es gibt hier viele Möglichkeiten", erklärte Matson. Brasilien will bei der Konferenz einen Fonds für tropische Wälder ins Leben rufen, um mit 125 Milliarden Dollar die Länder zu belohnen, die ihre Wälder schützen. Die COP30 findet vom 10. bis 21. November statt.
E.Rodriguez--AT