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Bayerns 100-Tore-Sturm soll es gegen PSG richten
Nach einem atemberaubenden Spektakel setzt der FC Bayern auch im Rückspiel des Gigantenduells mit Paris Saint-Germain auf seinen kongenialen 100-Tore-Sturm. "Wir bekommen fünf Gegentore, da bist du eigentlich ausgeschieden. Aber wir haben in Paris vier Tore gemacht. Wir können Tore machen, das haben wir gezeigt. Und das werden wir zu Hause auch machen", sagte Trainer Vincent Kompany nach dem wilden und historischen 4:5 (2:3) beim Titelverteidiger.
Das Trio Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz sollen es am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Allianz Arena richten. Auch gegen PSG hatten die drei Offensivstars jeweils einmal getroffen und ihr Konto auf unfassbare 100 Saisontore erhöht. Dazu kommen 55 Vorlagen. In Europa ist das einmalig: Kylian Mbappé, Vinicius Junior und Fede Valverde bringen es bei Real Madrid auf 69 Treffer, Raphinha, Lamine Yamal und Ferran Torres beim FC Barcelona auf 62.
Kane hat in dieser Saison alleine bereits unglaubliche 56 Treffer wettbewerbsübergreifend erzielt, 13 davon in der Champions League, 33 in der Liga. Olise bringt es auf 20 Tore, dazu 29 Vorlagen, Díaz erzielte bislang 26 Tore plus 20 Assists.
"Man hat gesehen, dass wir viele Tore schießen. Und deswegen gehen wir mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel und hauen alles raus. Es ist alles drin für uns", betonte Jonathan Tah. "Der Glaube ist da, zu 100 Prozent. Aber wir brauchen auch die Unterstützung unserer Fans", ergänzte Kompany bei Prime Video.
Sportvorstand Max Eberl schwärmte nach dem Wahnsinn von Paris von "großer Qualität auf beiden Seiten. Großartig, dass wir zurückkommen, weil es die Ausgangslage extrem verbessert. Wir haben schon gezeigt, dass wir Paris schlagen können. Das Spiel ist offen", sagte er mit Blick auf das Wiedersehen.
Dass es in München ein völlig anderes Spiel wird, glaubt Kompany nicht: "PSG wird nicht akzeptieren, es anders zu machen, und wir auch nicht." Beide Teams würden mit "Intensität auf allerhöchstem Niveau" spielen.
T.Sanchez--AT