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US Open: Zverev mit Dreisatzsieg - auch Altmaier weiter
Alexander Zverev hat mit einer routinierten Vorstellung die dritte Runde bei den US Open in New York erreicht. Der Weltranglistendritte gewann das Duell mit dem Briten Jacob Fearnley 6:4, 6:4, 6:4 und trifft bei der Jagd nach seinem ersehnten ersten Grand-Slam-Titel nun auf Félix Auger-Aliassime (Kanada/Nr. 25).
Die deutsche Nummer zwei Daniel Altmaier (Kempen) kämpfte sich kurz nach Mitternacht durch das 7:6 (7:5), 1:6, 4:6, 6:3, 7:5 gegen den früheren Grand-Slam-Finalisten Stefanos Tsitsipas zum ersten Mal in die dritte Runde von New York - wie schon bei seinem Erstrundensieg über den Serben Hamad Medjedovic musste er dabei über die volle Distanz gehen. Der Warsteiner Jan-Lennard Struff hatte sich bereits am vierten Turniertag für die dritte Runde qualifiziert, er trifft am Freitag auf den US-Amerikaner Frances Tiafoe. Damit sind alle deutschen Männer, die es ins Hauptfeld geschafft haben, noch im Rennen.
Nach 2:28 Stunden verwandelte Zverev im Louis Armstrong Stadium seinen sechsten Matchball und erreichte zum siebten Mal in Folge bei den US Open die Runde der besten 32. Im vergangenen Jahr war der Finalist von 2020 im Viertelfinale an Lokalmatador Taylor Fritz gescheitert. In der ersten Runde der diesjährigen Auflage hatte sich der Hamburger 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 gegen den Chilenen Alejandro Tabilo durchgesetzt, er ist damit noch ohne Satzverlust.
"Er hat am Ende unglaubliches Tennis gespielt, unglaubliche Punkte gemacht. Ich bin froh, dass ich es nach drei Sätzen beenden konnte", sagte Zverev nach dem Kraftakt gegen den alles riskierenden Fearnley. Angesprochen auf die derzeitige Dominanz der vor ihm im Ranking liegenden Jannik Sinner und Carlos Alcaraz konterte er: "Ich bin hier, um die Party in Schwung zu bringen." Dabei hat er allerdings mit Rückenbeschwerden zu kämpfen, die im Turnierverlauf kaum abklingen dürften, so Zverev.
Über seinen nächsten Gegner Auger-Aliassime, gegen den er von acht Vergleichen sechs gewann, sagte Zverev: "Ich habe oft genug gegen ihn gespielt, oft genug mit ihm trainiert, um zu wissen, wie man gegen ihn spielt. Da gibt es keine großartigen Geheimnisse."
Altmaier war nach seinem Kraftakt über 4:21 Stunden "sehr erleichtert". Der Weltranglisten-56. erklärte: "Es war ein Kampf gegen mich selbst. Der Körper war müde, aber das Herz hat mich immer wieder angetrieben. Für solche Momente spiele ich."
M.O.Allen--AT