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Profis und Amateure einig: Neuendorf soll DFB-Boss bleiben
Profis und Amateure sind sich einig: Bernd Neuendorf soll Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bleiben und in eine zweite Amtszeit gehen. Die Regional- und Landesverbände sowie die Deutsche Fußball Liga (DFL) haben den 63-Jährigen für eine Wiederwahl beim Bundestag am 7. November in Frankfurt/Main vorgeschlagen. Das gab der DFB am Donnerstag bekannt. Auch Schatzmeister Stephan Grunwald wurde für eine zweite Amtszeit nominiert.
"Seit Bernd Neuendorf 2022 zum Präsidenten gewählt wurde, hat sich der DFB erfolgreich neu aufgestellt und sich sowohl sportlich als auch in enger Zusammenarbeit mit Stephan Grunwald wirtschaftlich positiv entwickelt. Zudem ist eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem DFB und der DFL gewachsen", sagte der DFL-Aufsichtsratsboss und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke: "Das DFL-Präsidium spricht sich daher einstimmig dafür aus, Bernd Neuendorf bei der Wahl zu unterstützen."
Ähnlich äußerte sich der andere Vizepräsident Ronny Zimmermann im Namen der Amateure. "Bernd Neuendorf hat gehalten, was er vor drei Jahren angekündigt hat. Er ist ein Präsident des gesamten deutschen Fußballs, er hat den Fußball wieder in den Mittelpunkt gerückt, Basis und Spitze wurden wieder zusammengeführt", sagte Zimmermann: "Unter seiner Führung hat sich der Verband konsolidiert - personell, strukturell - und gemeinsam mit Schatzmeister Stephan Grunwald und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch wirtschaftlich. An der Basis hat sich die Stimmung deutlich gewandelt, die Amateure stehen hinter ihm."
Neuendorf war auf dem Bundestag am 11. März 2022 zum 14. DFB-Präsidenten gewählt worden, Grunwald zum Schatzmeister. Neuendorf folgte auf die zuvor jeweils zurückgetretenen Wolfgang Niersbach, Reinhard Grindel und Fritz Keller. Obwohl auch Neuendorf in den vergangenen Jahren nicht immer nur Zustimmung erfahren hat und seine Rolle im Council des Weltverbands FIFA zeitweise kritisch gesehen wird, führte er den Verband aus den Jahren der dauerhaften Krise. Ab dem kommenden Bundestag beträgt die Dauer einer Wahlperiode vier Jahre.
Schon in der kommenden Woche (3. April) wird Neuendorf beim Kongress der Europäischen Fußball-Union (UEFA) erneut als Europa-Vertreter in das FIFA-Council entsandt werden. An seiner Wahl bestehen keine Zweifel.
N.Walker--AT