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FC Bayern: Kane-Einsatz gegen Eintracht offen
Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat den Einsatz seines Topangreifers Harry Kane im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt offen gelassen. "Wir werden das sehen. Es ist gut, dass wir nicht über zwei, drei, vier Wochen, sondern über eine kurzfristige Situation reden. Da müssen wir etwas abwarten", sagte Kompany vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).
Sollte der Superstar ausfallen, sei es aber "nicht das erste Mal, dass wir das lösen müssen in dieser Saison. Wir können Harry nie eins zu eins ersetzen. Es gibt nicht viele Spieler, die 40 oder 50 Tore machen in der Saison", so Kompany: "Wir werden versuchen, die beste Lösung zu finden, um das Spiel zu gewinnen."
Kane plagt eine Einblutung in der Wade. Im Play-off-Rückspiel der Champions League gegen Celtic Glasgow war der englische Teamkapitän deshalb zur Pause ausgewechselt worden. In dieser Saison hat der 31-Jährige bisher vier Pflichtspiele verpasst.
Fraglich ist gegen den Tabellendritten Frankfurt zudem der Einsatz von Dauerbrenner Joshua Kimmich, der in dieser Saison noch keine Minute verpasst hat. Insgesamt sei der Rekordmeister aus den drei Spielen in sechs Tagen gegen Leverkusen (0:0) sowie Celtic (2:1/1:1) "ganz stark rausgekommen", betonte Kompany. Aber weil dies "so intensiv war, ist es normal, dass man für das Spiel bis zur letzten Minute warten muss. Joshua Kimmich ist einer von diesen Spielern."
Nach dem Frankfurt-Spiel habe man dann aber für die heißen Wochen "einen ganz großen Kader zur Verfügung - und das brauchen wir", ergänzte der Bayern-Coach. Gegen Celtic waren bereits Alphonso Davies und Alphonso Davies zurückgekehrt.
Der Eintracht begegnet Kompany mit einigem Respekt. "Die sind Dritter. Die haben nicht so viel falsch gemacht. Sie haben viele talentierte Spieler, die nah dran sind, den nächsten Schritt zu machen", sagte der Belgier.
Die Bayern hatten vor dem Spieltag komfortable acht Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze vor Leverkusen. Auf die Münchner warten wegweisende Wochen. Bereits am Freitag geht es nach Stuttgart (28.2.), dann steht das Achtelfinal-Hinspiel gegen Bayer (5.3.) an.
Entsprechend ging der Blick der Bayern auch schon Richtung Königsklasse. "Wir spielen jetzt fünf Mal in dieser Saison gegeneinander. Das ist schon sehr speziell. Es geht um viel", sagte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund. Aus solchen Phasen, fügte Kompany an, "kann eine schöne Rivalität entstehen". Aber: Zunächst habe das Spiel gegen Frankfurt "einzige Priorität".
D.Lopez--AT