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"Überfälliger Schritt": DHB stellt Tagegelder gleich
Der Deutsche Handballbund hat im Jahr der Heim-WM die Tagegelder für die Nationalmannschaften der Männer und Frauen erstmals gleichgestellt. "Die Angleichung der Tagegelder ist ein überfälliger Schritt gewesen. Ich bin froh, dass wir diesen im Jahr der Heim-Weltmeisterschaft endlich gegangen sind", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann.
Die Tagegelder richten sich weiterhin nach der Anzahl der Länderspiele. Ab dem 26. Einsatz gibt es 65 Euro pro Tag, ab dem 61. Länderspiel 130 Euro. Der Höchstsatz von 260 Euro gilt ab dem 181. Spiel im DHB-Trikot. Die Frauen profitieren von der neuen Regelung erstmals beim Lehrgang ab dem 3. März im Trier, mit einem Länderspiel-Doppelpack gegen Frankreich (6. und 8. März) startet das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch in das WM-Jahr.
Nationalspielerin Xenia Smits sieht in der neuen Regelung, die über das Jahr 2025 hinaus "langfristig geplant" sei und durch das DHB-Präsidium bereits im Vorjahr beschlossen wurde, "eine Wertschätzung für gleichen Einsatz. Weitaus wichtiger als der Betrag ist die symbolische Kraft, denn Sport ist wertvoll – egal, ob Frauen oder Männer aktiv sind", sagte die Handballerin des Jahres 2024.
Die WM der Frauen findet vom 26. November bis zum 14. Dezember in Deutschland und den Niederlanden statt. Deutsche Spielorte für die Vorrunde sind Stuttgart (mit dem DHB-Team) und Trier sowie Dortmund für die Hauptrunde und das Viertelfinale. In den Niederlanden sind 's-Hertogenbosch und Rotterdam WM-Schauplätze.
P.A.Mendoza--AT