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"Kein Selbstläufer": Bitterling bremst Erwartungen an Preuß
Felix Bitterling warnt vor dem Start der Biathlon-Weltmeisterschaften in Lenzerheide vor zu großen Erwartungen an Franziska Preuß. "Sie ist keine Maschine. Es ist kein Selbstläufer, dass sie in den nächsten Tagen wieder oben steht", sagte der Sportdirektor in einer Medienrunde in der Roland Arena: "Da kann auch eine Franzi Preuß mal einen Fehler zu viel schießen oder einen nicht so guten Tag in der Loipe haben." Jedoch sei er nach den letzten Eindrücken von einer erfolgreichen WM seiner Teamleaderin überzeugt.
Er könne "überhaupt nichts erkennen, was negativ sein sollte. Sie ist unglaublich entspannt, ist sich ihrer Sache sehr sicher und weiß, dass sie alles getan hat, was man machen kann, um hier gut dazustehen. Das gibt ihr Selbstvertrauen", führte Bitterling aus. Es sei für ihn "eine Frage der Zeit, bis sie wieder in absoluten Topplatzierungen mitschwimmt. Wegen mir gleich von Wettkampf eins an" in der Mixed-Staffel am Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport).
Trotz der unterschiedlichen Vorzeichen wolle er seine Erwartungshaltung für Biathletinnen und Biathleten bei der WM nicht unterscheiden. Allerdings brauche es bei den Männern "vielleicht auch mal einen Tag, wo die Allerbesten wie die Norweger und Franzosen keine Sternstunde haben", erklärte Bitterling: "Aber diese Tage gibt es, die gibt es bei jeder WM. Unsere Aufgabe ist es, an diesem Tag einfach da zu sein. Von daher gehe ich positiv da rein."
A.Ruiz--AT