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DHB-Bezwinger Portugal chancenlos: Dänemark im WM-Finale
Dänemarks Handballer greifen nach einer erneuten Machtdemonstration nach ihrem vierten WM-Titel in Folge. Das Starensemble von Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen schlug Deutschland-Bezwinger Portugal im Halbfinale von Oslo 40:27 (20:16) und kämpft am Sonntag (18.00 Uhr/Eurosport und Sportdeutschland.TV) im Endspiel an selber Stelle gegen Kroatien um das nächste Kapitel seiner scheinbar nicht endenden Erfolgsgeschichte.
Berlins Welthandballer Mathias Gidsel war am Freitagabend mit neun Treffern der beste Werfer für die Dänen. Seit mehr als acht Jahren und unglaublichen 36 WM-Spielen sind die Skandinavier nun ungeschlagen.
Die Dänen setzten sich schnell mit vier Toren ab. Mitte der zweiten Halbzeit wuchs der Vorsprung gar auf zehn Treffer an, die Partie war zu dem Zeitpunkt längst entschieden. Der Topfavorit konnte in der Schlussphase bereits Kräfte sparen, schraubte das Ergebnis aber dennoch schier mühelos weiter in die Höhe.
Portugal hatte am Donnerstag in einem Verlängerungs-Krimi die Medaillenträume der deutschen Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason durch ein 31:30 beendet. Die Überraschungsmannschaft stand erstmals überhaupt im Halbfinale einer Weltmeisterschaft. Im Spiel im Platz drei am Sonntag (15.00 Uhr/Eurosport und Sportdeutschland.TV) bietet sich dem Team um die Costa-Brüder Francisco und Martim gegen Europameister Frankreich die Chance, das starke Turnier mit einer Medaille zu krönen.
Die vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainierten Kroaten hatten am Donnerstag in Zagreb Frankreich ausgeschaltet und damit auch den Gold-Traum ihres scheidenden Kapitäns Domagoj Duvnjak am Leben gehalten. Der 36 Jahre alte Rückraumspieler des THW Kiel bestreitet das letzte Turnier für sein Heimatland und könnte nach WM-Silber, EM-Silber und Olympia-Bronze seine erfolgreiche Länderspielkarriere krönen.
D.Johnson--AT