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Preuß: "Es ist dieser berühmte Flow"
Franziska Preuß genoss den Jubel über den Staffelsieg in vollen Zügen - doch viel Zeit zum Feiern blieb der 30-Jährigen beim Heimweltcup in Ruhpolding nicht. Bereits am Sonntag (15.00 Uhr/ARD und Eurosport) geht es für Preuß im Massenstart über 12,5 km weiter. Im Kampf um das Gelbe Trikot steht die Top-Biathletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) dabei erneut im Fokus.
Im Moment schaffe sie es "gut, die Gedanken im Kopf auszublenden. Es ist dieser berühmte Flow. Ich hoffe, das dauert noch an", sagte Preuß schon mit Blick auf den kommenden Weltcup in Antholz, vor allem aber auf die WM in Lenzerheide vom 12. bis 23. Februar.
In dieser Form zählt Preuß zu den Topfavoritinnen, auch bei der Staffel am Samstag bewies sie als Schlussläuferin ihre momentane Klasse. Schon beim Einzel am Donnerstag über 15 km hatte sie mit Platz zwei hinter Lou Jeanmonnot, die ihre härteste Konkurrentin in der Weltcup-Gesamtwertung ist, überzeugt.
Doch nach Oberhof und jetzt Ruhpolding merke sie "schon den Trubel. Man hat weniger Regenerationszeit. Ich hoffe, dass die Beine für den Massenstart so frisch wie möglich sind", so Preuß. Die Zuversicht, dass Preuß trotzdem wieder liefert, ist groß. "Franzi nicht auf der Rechnung zu haben, wäre sicher ein Fehler", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling.
Zumal der Staffelsieg noch einmal für Selbstvertrauen gesorgt hat. "Das war ein schöner Tag. Besser geht es nicht", sagte Preuß. Dabei hatten in Vanessa Voigt und Julia Tannheimer krankheitsbedingt zwei wichtige Staffelstützen gefehlt. Doch Stefanie Scherer und Sophia Schneider erwischten zusammen mit Preuß und Selina Grotian ein "perfektes Rennen", so Bitterling. Man habe jetzt "zweimal in Folge in unterschiedlicher Besetzung gewonnen. Da baut sich viel Selbstvertrauen auf", sagte der DSV-Sportdirektor mit Blick auf die WM.
Mit dem Massenstart der Frauen und Männer (12.30 Uhr) wird der Weltcup in Ruhpolding abgeschlossen. Von Donnerstag bis Sonntag geht es in Antholz weiter.
F.Ramirez--AT