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Nach Zwangspause: Mihambo meldet sich erfolgreich zurück
Malaika Mihambo hat sich fünf Monate nach ihrem Corona-Drama von Paris stark zurückgemeldet - und gleich einen Achtungserfolg gefeiert. Bei ihrem Weitsprung-Comeback in Dortmund landete die Olympia-Silbermedaillengewinnerin am Samstag mit 6,79 m auf dem ersten Platz. Dazu erfüllte Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye zum Start in die internationale Hallen-Saison die Erwartungen und gewann mit 18,98 m.
Mihambo steigerte sich beim ersten Start nach der langen Zwangspause im Verlauf des Wettbewerbs. Nach ihrem Sprung auf 6,79 m im vierten Versuch riss die 30-Jährige die Arme nach oben und klatschte erleichtert. Die dreimalige Sportlerin des Jahres verwies Mikaelle Assani (6,67 m/Baden-Baden) und Filippa Fotopoulou (6,53 m/Zypern) auf die Plätze zwei und drei.
Ogunleye, die bei den Olympischen Spielen im Sommer mit 20,00 m überraschend die Goldmedaille gewonnen hatte, gelang der weiteste Versuch des Wettbewerbs gleich zu Beginn. Die 26-Jährige gewann vor der EM-Vierten Alina Kenzel (18,16 m/Stuttgart) und der EM-Zweiten Jorinde van Klinken (17,46 m) aus den Niederlanden.
In Paris war Mihambo als Topfavoritin geschwächt an den Start gegangen und gewann dennoch Silber. Anschließend musste sie mit dem Rollstuhl aus dem Stadion gefahren werden - und absolvierte anschließend keine weiteren Wettkämpfe mehr. Die Ex-Weltmeisterin und Tokio-Olympiasiegerin hatte bis in die Adventszeit mit den Folgen ihrer Corona-Infektion zu kämpfen. Zuletzt bereitete sie sich unter Coach Ulli Knapp im Trainingslager in der Sonne von La Palma vor.
Der Höhepunkt der Leichtathletik-Saison sind die Weltmeisterschaften in Tokio/Japan (13. bis 21. September).
T.Sanchez--AT