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Bochum bebt: Hofmanns Traumtor entscheidet Kellerduell
Der VfL Bochum hofft wieder - dank eines einzigen genialen Moments.
Bochum (SID) Philipp Hofmann verabschiedete sich nach seinem traumhaften Hackentor unter tosendem Jubel, kurz darauf rollte ein Siegesschrei aus Tausenden Kehlen die Castroper Straße hoch. Der VfL Bochum hat im Nebel einen neuen Funken Hoffnung im Abstiegskampf entzündet.
Hofmann erzielte im Kellerduell gegen den Aufsteiger FC St. Pauli den erlösenden Siegtreffer zum 1:0 (0:0). An der Seitenlinie fieberte er nach seiner Auswechslung weiter mit und fiel nach bangen Minuten Trainer Dieter Hecking in die Arme. Der Tabellenletzte feierte damit den zweiten Saisonsieg auf dem Rasen, der dritte Dreier am Grünen Tisch nach dem "Skandal von Köpenick" muss erst noch in der Berufung Bestand haben. "Das tut uns gut, wir ziehen weiter", sagte Moritz Broschinski, "solche Spiele liegen uns auf jeden Fall."
Nach dem spektakulären Höhepunkt eines ganz schwachen Spiels (67.) stehen vorerst neun Punkte zu Buche, der Rückstand ist geschrumpft. Hecking hat in zwei Monaten als VfL-Coach die Aussichten auf den Klassenerhalt deutlich verbessert. Zwei weitere Zähler hat Bochum durch den nachträglichen Sieg nach dem Feuerzeugwurf beim 1:1 bei Union Berlin vor der Winterpause vor Augen, voraussichtlich im Februar wird über den Einspruch gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts entschieden. Für St. Pauli wird es eng, außerdem sah Adam Dzwigala kurz vor dem Abpfiff wegen groben Foulspiels die Rote Karte (90.+4).
"Mit einem Sieg können wir aus einer hoffnungslosen eine realistische Lage machen", hatte Hecking vor seinem 426. Bundesligaspiel betont, mit dem er in die Top Ten aufrückte - und gegenüber dem enttäuschenden 0:2 zum Jahresauftakt bei Mainz 05 auf drei Positionen umgestellt. Unter anderem kam Flügelflitzer Gerrit Holtmann in die Startelf. Sein Gegenüber Alexander Blessin vertraute dagegen trotz des 0:1 gegen Eintracht Frankfurt wieder auf dieselbe Elf.
Der Hamburger Trainer sah das angekündigte "dreckige Spiel" - verbissene Zweikämpfe, viele hohe Bälle, wenig technische Feinheiten. Maximilian Wittek gab für den VfL bereits nach 68 Sekunden den ersten Torschuss ab, danach kam außer einem harmlosen Kopfball von St. Paulis Kapitän Jackson Irvine (16.) nicht mehr viel. Beide Teams bemühten sich krampfhaft, ein wenig Ordnung und Struktur in ihr Spiel zu bekommen, doch Kombinationen über mehr als drei Stationen hatten Seltenheitswert.
Nebelschwaden waberten ins Stadion, Aufregendes gab es im Duell der offensivschwächsten Bundesliga-Teams ohnehin nicht zu sehen, die Fans beider Lager hielten sich in der nassen Kälte mit Gesängen warm. Bis plötzlich Holtmann allen davon sprintete, den Ball aber knapp am Tor vorbeischoss (31.). Einem Kopfball von Erhan Masovic (37.) folgte auf der anderen Seite die erste hochkarätige Chance für die Gäste: Oladapo Afolayan köpfte ziemlich ungestört knapp über das Bochumer Tor (40.).
Nach der Pause verstärkten die Gastgeber ihre Angriffsbemühungen - und wurden belohnt. Der gerade eingewechselte Broschinski flankte von rechts, Hofmann beförderte den Ball sehenswert mit dem Rücken zum Tor ins Netz.
W.Nelson--AT