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Dopingfall Sinner: CAS-Anhörung Mitte April
Die Entscheidung über eine mögliche Dopingsperre für Tennis-Topstar Jannik Sinner fällt nicht vor dem Frühjahr. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den italienischen Weltranglistenersten für den 16. und 17. April zur Anhörung nach Lausanne geladen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte nach dem Freispruch Sinners durch die International Tennis Integrity Agency (ITIA) Berufung eingelegt.
Da keine der Parteien eine öffentliche Anhörung beantragt hat, "wird diese hinter verschlossenen Türen stattfinden", teilte der CAS am Freitag mit. Sinner, ab Sonntag auf der Mission Titelverteidigung bei den Australian Open in Melbourne, war im März zweimal positiv auf Clostebol getestet worden. Die zuständige ITIA akzeptierte Sinners Argumentation, dass das Steroid unabsichtlich bei einer Behandlung durch seinen Physiotherapeuten in seinen Körper gelangt sei. Er wurde deshalb nicht suspendiert. Die WADA legte daraufhin beim CAS Berufung ein.
Sinner hatte am Freitag in der australischen Metropole betont, dass er das schwelende Dopingverfahren nicht ausblenden kann. "Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich es vergessen kann", sagte der Südtiroler vor Beginn des ersten Grand Slams des Jahres: "Ich trage das schon ziemlich lange mit mir herum. Aber ich habe nichts falsch gemacht, deshalb bin ich noch hier, deshalb spiele ich immer noch."
N.Walker--AT