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Dier: Tuchel und Freund reagieren wortkarg und schmunzelnd
Wechselt Eric Dier zum FC Bayern? Die Verantwortlichen des deutschen Fußball-Rekordmeisters haben die Gerüchte um einen Transfer des Verteidigers von Tottenham Hotspur nach München mit einem Schmunzeln kommentiert. Konkret wurden nach dem 1:1 im Testspiel beim FC Basel allerdings weder Sportdirektor Christoph Freund noch Trainer Thomas Tuchel.
"Ich kenne den Spieler, aber es gibt aktuell dazu sonst nichts zu sagen", sagte Freund. Und Tuchel scherzte auf die Frage, wie sich der Name Eric Dier für ihn anhöre: "Englisch. Nichts weiter. Habt ihr schon beim Sportdirektor gebohrt?" Er werde das Thema "natürlich" nicht kommentieren.
Wie mehrere Medien am Freitag übereinstimmend berichteten, sollen sich die Münchner bereits in Gesprächen mit dem 29 Jahre alten Engländer befinden. Eine finale Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
Diers Vertrag bei den Spurs läuft im kommenden Sommer aus. Unter Teammanager Ange Postecoglou ist der 49-malige Nationalspieler nicht mehr erste Wahl und kommt in dieser Saison lediglich auf vier Einsätze in allen Wettbewerben.
In München würde Dier den gerade in der Defensive dünn besetzten Kader verstärken. Tuchel stehen in Dayot Upamecano und Matthijs de Ligt derzeit nur zwei etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung, Min-Jae Kim nimmt mit der südkoreanischen Nationalmannschaft an der Asienmeisterschaft teil und könnte den Bayern im "schlimmsten" Fall bis Mitte Februar fehlen.
Freund wollte sich "nicht an Spekulationen beteiligen, aber dass wir mit einigen Spielern im Austausch sind und einige Gespräche führen aktuell, das ist Fakt." Der Verein habe sich bei der Spielersuche keine "Deadline gesetzt. Das Wintertransferfenster ist sicher nicht so einfach, aber natürlich: je früher desto besser. Wenn wir was abschließen können, muss es für alle Seiten einfach passen, das ist das Wichtigste."
Tuchel betonte, er sei "entspannt", auch wenn der "Zeitplan schon überschritten" sei: "Die Wintertransferphase ist sehr kompliziert, weil es sind sehr viele gute Vereine noch in der Champions League und haben ihre eigenen Ziele. Und dann schauen wir natürlich auch auf einem Niveau, das uns auch weiterhilft. Deshalb ist es sehr schwer."
H.Romero--AT