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Real im Halbfinale - auch Milan setzt sich durch
Real Madrid hat nach einer Machtdemonstration die erfolgreiche Titelverteidigung in der Champions League weiter fest im Visier. Der spanische Fußball-Rekordmeister setzte sich mit Toni Kroos in der Startelf im Viertelfinal-Rückspiel beim FC Chelsea mit 2:0 (0:0) durch. Rodrygo (58., 80.) erzielte die Treffer. Das Hinspiel hatten die Königlichen ebenfalls mit 2:0 für sich entschieden. Gegner im Halbfinale ist der englische Meister Manchester City oder der deutsche Rekordchampion Bayern München (Hinspiel 3:0).
Der AC Mailand steht derweil erstmals seit 16 Jahren in der Vorschlussrunde der Königsklasse. Meister Milan genügte im Rückspiel des italienischen Duells gegen den souveränen Serie-A-Spitzenreiter SSC Neapel auswärts ein 1:1 (1:0) und darf damit auf ein Stadtduell im Halbfinale hoffen. Inter Mailand erwartet mit einem 2:0-Vorsprung Benfica Lissabon.
Olivier Giroud (43.) traf für Milan, nachdem er zuvor mit einem Foulelfmeter an SSC-Schlussmann Alex Meret (22.) gescheitert war. AC-Torhüter Mike Maignan hielt ebenfalls einen Elfmeter von Chwitscha Kwarazchelia (82.). Topstürmer Victor Osimhen (90.+3) glich spät aus. Mailand hatte das Hinspiel für sich entschieden (1:0).
Real-Trainer Carlo Ancelotti vertraute der erfolgreichen Anfangsformation aus dem ersten Vergleich, Antonio Rüdiger musste zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Bei Chelsea rückte Kai Havertz in die Startelf.
Die Gastgeber begannen an der Stamford Bridge druckvoll und hatten durch N'Golo Kante den ersten Abschluss (11.). Der Favorit hatte das Geschehen in der ersten Halbzeit jedoch meist im Griff, tat aber auch nicht mehr als unnötig. Real wurde bei einem Schuss von Rodrygo an den Außenpfosten erstmals gefährlich (20.), Luka Modric scheiterte an Keeper Kepa (32.). In der Nachspielzeit bewahrte der belgische Nationaltorhüter Thibaut Courtois Madrid mit einer starken Parade gegen Marc Cucurella vor einem Rückstand (45.+1).
Rüdiger kam zur zweiten Halbzeit auf den Platz - und Real blieb in einigen Situation etwas sorglos. Kante (52.) und Havertz (57.) schlugen daraus aber kein Kapital. Madrid war effizienter und ging nach einem Konter durch Rodrygo in Führung. Der 22-jährige Brasilianer besorgte auch den Endstand.
Osimhen, der das Hinspiel noch mit Adduktorenproblemen verpasst hatte, kehrte bei Neapel in die Startelf zurück. Beflügelt von der Präsenz des Nigerianers begann die SSC sehr druckvoll, einzig die zwingenden Torchancen fehlten. Nach gut 20 Minuten gab es dann aber den Elfmeterpfiff für Milan, Neapel-Verteidiger Mario Rui hatte Rafael Leao im Strafraum gelegt. Doch Giroud scheiterte mit seinem schwachen Versuch.
Kurz vor der Pause machte es der französische Weltmeister von 2018 dann besser. Leao startete noch in der eigenen Hälfte zu einem tollen Solo, im gegnerischen Strafraum angekommen musste der Portugiese nur noch zu Giroud querlegen.
Im zweiten Durchgang verzog Neapels Flügelstar Kwarazchelia nach wenigen Sekunden aus spitzem Winkel knapp (46.). Die SSC drängte im Anschluss weiter auf den Ausgleich, doch Kwarazchelia scheiterte auch vom Punkt. Osimhens Tor half nicht mehr.
H.Romero--AT