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Page-Plan: Bale soll Dragons erhalten bleiben
Superstar Gareth Bale soll der walisischen Fußball-Nationalmannschaft auch nach seinem zu Wochenbeginn verkündeten Rücktritt erhalten bleiben. Dragons-Trainer Robert Page bestätigte nach Bekanntgabe von Bales Karriereende Pläne für die künftige Einbindung des Idols ins unmittelbare Umfeld seines Teams.
"Wenn es jemanden von Gareth Bales Format gibt, mit dem, was er für Wales geleistet hat und was er auch nur in der Umkleidekabine alleine durch seine Anwesenheit bewirken kann, dann muss ich daraus einen Vorteil ziehen", erklärte Page.
Die Verdienste seines bisherigen Kapitäns für die Briten trotz des Vorrunden-Aus bei der zurückliegenden WM-Endrunde in Katar lobte der Coach in den höchsten Tönen. "Was er geleistet hat, ist nicht nur aus fußballerischer Sicht phänomenal. Er hat Wales auch als Nation auf die Weltkarte gehievt. Aus kultureller Sicht und für Wales im Allgemeinen sollte jeder Waliser stolz darauf sein, was er für uns geleistet hat", meinte Page über den einst teuersten Fußballer der Welt.
Bale hatte am vergangenen Montag seinen Rücktritt vom Profifußball erklärt. Er fühle sich "unglaublich glücklich, dass ich meinen Traum verwirklichen konnte, den Sport zu spielen, den ich liebe", sagte Bale zum Abschied: "Er hat mir wirklich einige der schönsten Momente im Leben beschert."
Der Offensiv-Star war vor fast zehn Jahren für die damalige Weltrekordablöse von 100 Millionen Euro vom Londoner Premier-League-Klub Tottenham Hotspur zum spanischen Rekordmeister Real Madrid gewechselt. Mit den Königlichen gewann Bale allein fünfmal die Champions League und zudem mehrere weitere Titel. Zuletzt spielte Bale in der nordamerikanischen Profiliga MLS für Los Angeles FC, fand aufgrund von Verletzungen auch für das WM-Turnier nicht mehr zu seiner früheren Glanzform.
Seinen Abgang von der großen Bühne hatte Bale offenbar zuvor mit Page ebenso beraten wie künftige Aktivitäten beim EM-Halbfinalisten von 2016. "Ich habe ihm gesagt, dass der richtige Zeitpunkt für einen Rücktritt gekommen ist, auch weil er nun auch bei einer WM getroffen und damit seinen Lebenslauf komplettiert hat. Er ist auch interessiert, bei der Mannschaft zu bleiben. Wir werden demnächst noch genauer besprechen, in welcher Rolle", sagte der 48-Jährige.
W.Stewart--AT