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ADAC setzt bei der DTM 2023 auf "Kernmarkt" Deutschland
Die DTM wird ab der kommenden Saison die "Spitze einer starken deutschen Motorsportplattform" unter der Führung des ADAC bilden. Dies teilte der Automobil-Club bei der Vorstellung des Zukunftsplans am Donnerstag in München mit. Wesentliche Bestandteile der DTM sollen erhalten werden, so sind im acht Veranstaltungen umfassenden Kalender weiterhin zwei Rennen pro Wochenende geplant. Es wird einen Fahrer pro Auto und Boxenstopps geben.
Der Markenname ADAC GT Masters, das bisherige Zugpferd des ADAC, wird künftig verschwinden, dafür soll die "DTM Endurance" geschaffen werden. Dort starten die aus dem GT Masters bekannten GT3-Fahrzeuge "bei sechs bis sieben Veranstaltungen" mit den Sportwagen des Prototype Cup Germany.
"Die DTM genießt internationales Ansehen und einen über die Grenzen hinaus hervorragenden Ruf, doch das Herz der DTM schlägt in Deutschland", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser: "Uns war es ein großes Anliegen, kurz nach dem Erwerb der Markenrechte für die Teams eine Planungssicherheit zu schaffen. Wichtig war dabei, dass wir uns auf den Kernmarkt konzentrieren."
Der Saisonauftakt steigt vom 26. bis 28. Mai in Oschersleben, das Finale vom 20. bis 22. Oktober auf dem Hockenheimring. Auslandsstationen sind in Zandvoort (23. bis 25. Juni) und auf dem Red Bull Ring (22. bis 24. September) geplant. Weitere Stationen sind: Norisring (7. bis 9. Juli), Nürburgring (4. bis 6. August), Lausitzring (18. bis 20. August) und Sachsenring (9. bis 10. September). Die Rennen sollen laut ADAC bei einem "starken TV-Partner" frei empfangbar zu sehen sein.
Nach dem Aus des bisherigen DTM-Betreibers ITR hatte der ADAC am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass er die Markenrechte an der Serie erworben habe. "Der ADAC tritt ein großes Erbe an und richtet die DTM mit ihrer länderübergreifenden Strahlkraft weiterhin als starke internationale Marke im europäischen Motorsport aus. Wir schaffen mit nachhaltigen und zukunftsorientierten Strukturen eine starke Plattform für den deutschen Motorsport", führte Ennser aus.
H.Romero--AT