-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Frankreichs Parlament stimmt für Verankerung des Abtreibungsrechts in Verfassung
Die französische Nationalversammlung hat mit überraschend großer Mehrheit für eine Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung gestimmt. 337 Abgeordnete votierten am Donnerstagabend in Paris mit Ja, 32 stimmten dagegen. Dies sei ein "historischer Sieg für die Frauen in Frankreich und auf der ganzen Welt", sagte die linkspopulistische Abgeordnete Mathilde Panot.
Die verabschiedete Resolution sieht vor, dass in die Verfassung folgender Satz eingefügt wird: "Das Gesetz garantiert (...) den gleichen Zugang zum Recht auf freiwilligen Schwangerschaftsabbruch." Nach der Abstimmung applaudierten viele Abgeordnete im Stehen. Mehrere linkspopulistische Parlamentarierinnen und Parlamentarier stimmten anschließend außerhalb des Saals die Hymne der französischen Frauenbewegung an.
Ob es wirklich zur Änderung der Verfassung kommt, ist allerdings noch nicht absehbar. Als nächstes muss der Senat zustimmen, der im Oktober bereits dagegen gestimmt hatte. Und schließlich muss es für eine Verfassungsänderung auch eine Volksabstimmung geben.
Das Vorhaben sei den Frauen in den USA, Polen und Ungarn gewidmet, wo das Recht auf Abtreibung bedroht sei, sagte Panot. Sacha Houlié, der dem politischen Lager von Präsident Emmanuel Macron angehört und Vorsitzender des Gesetzesausschusses der Nationalversammlung ist, sprach von einem "großen Schritt" - "aber es ist nur ein erster Schritt", betonte er.
Die Gegenstimmen kamen von den konservativen Republikanern und dem rechtspopulistischen Rassemblement National. RN-Fraktionschefin Marine Le Pen nahm aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Abstimmung teil. Sie hatte zuvor betont, dass das Recht auf Abtreibung kein bedingungsloses sei und hatte auf dessen zeitliche Begrenzung sowie die Gewissensfreiheit der Ärzte verwiesen.
In Frankreich sind Abtreibungen seit 1975 legal, sie dürfen bis zur 14. Woche vorgenommen werden.
R.Lee--AT