-
So viel Jägernachwuchs wie noch nie: Mehr als 18.000 Jungjäger bestehen Prüfung
-
Neuzulassungen von E-Autos im Juni um fast 80 Prozent gestiegen
-
Linke will mit Organklage im Eilverfahren neues Heizungsgesetz stoppen
-
Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern: Technische Ursache ausgeschlossen
-
Klüssendorf räumt Unmut in SPD über geplante Attestpflicht ein
-
Ramelow verurteilt Gewalt gegen AfD-Parteitag als "nicht legitim"
-
Brandenburger Tor wird zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten angestrahlt
-
Leichnam von Chamenei zur Aufbahrung in die Mosalla von Teheran gebracht
-
CO2-Emissionen von Google und Amazon steigen stark - Klimaziele rücken in die Ferne
-
Spahn verteidigt Attest-Pflicht - Klingbeil verspricht "vernünftige Regelung"
-
Adoptionen in Deutschland sinken auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung
-
Kanada startet neues Projekt für Öl-Pipeline Richtung Westküste
-
Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale
-
Laut Bild: Nagelsmann tritt zurück
-
Sieg gegen den Ex: Schweiz zieht weiter
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2500
-
Trauriger Modric-Abschied und kroatischer VAR-Ärger
-
Jeder Zweite auf dem Dorf hält Landleben für sehr gesund
-
"Bin kein Favorit": Zverev übt sich in Zurückhaltung
-
Kurz vor Nato-Gipfel: Trump teilt erneut gegen Alliierte aus
-
KI-Boom treibt Marktwert: Wertvollste Unternehmen weltweit noch wertvoller
-
Merz empfängt Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten in Berlin
-
250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore
-
Popsängerin Swift und Football-Profi Kelce heiraten laut US-Medien in New York
-
Hitzewelle in den USA: Temperatur-Rekorde in Washington und New York
-
CR7 trifft: Ronaldo triumphiert im Showdown der Altstars
-
Online-Medien: Chef von AfD-Nachwuchs fordert mehr inhaltliche Tiefe seiner Partei
-
Parlamentswahl in Algerien: Beteiligung offenbar auf historischem Tief
-
Hochzeits-Feierlichkeiten von Taylor Swift und Travis Kelce offenbar begonnen
-
Bericht: Höhere Reichensteuer würde Wirtschaft jährlich zwei Milliarden Euro kosten
-
Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher
-
43-jähriger Mann acht Tage nach Erdbeben in Venezuela lebend aus Trümmern gerettet
-
Vor erwarteter Hochzeit: Taylor Swift und Travis Kelce spenden 26 Millionen Dollar
-
Merz zur AfD im Osten: Wahlentscheidung nicht getroffen
-
Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung
-
Merz: Nehmen Reformpläne ernst und setzen sie um
-
Mordfall Caruana Galizia: Mutmaßlicher Auftraggeber soll 150.000 Euro gezahlt haben
-
Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro
-
Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz
-
21 Tote bei bislang schwersten russischen Angriffen auf Kiew
-
"Charaktersache": Matthäus fordert Nagelsmann zum Rücktritt auf
-
Vor 250-Jahr-Feiern: USA ächzen unter Hitzewelle
-
Wimbledon: Zverev ohne Probleme - auch Struff weiter
-
AfD vergrößert Abstand zur Union im "Deutschlandtrend" - CDU/CSU bei 22 Prozent
-
Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt
-
Albanien: Gewaltsame Zusammenstöße bei Protest gegen Kushner-Bauprojekt
-
Früherer Anführer der Baskenorganisation ETA in Frankreich freigesprochen
-
Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien
-
Tesla steigert seinen Absatz im zweiten Quartal um 25 Prozent
-
Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet
Ministerpräsidenten fordern Gaspreisbremse bereits ab 1. Januar
Im Ringen um die Einzelheiten der von der Bundesregierung angekündigte Gaspreisbremse drängen die Bundesländer auf Änderungen am bislang vorgeschlagenen zeitlichen Ablauf. Die in Hannover tagende Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) forderte am Freitag einmütig eine Einführung des Bremse bereits ab Januar. Die Länderchefinnen und -chefs würden "dringend davon abraten", den Vorschlägen der Gaspreiskommission in diesem Punkt zu folgen, betonte der MPK-Vorsitzende und niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag zum Abschluss der Konferenz.
Die so genannte Gaspreiskommission hatte im Auftrag der Bundesregierung einen Vorschlag zur Einführung der Gaspreisbremse vorgelegt, die Haushalte und Unternehmen angesichts extremer Gaspreissteigerungen entlasten soll. Demnach soll im Dezember durch Übernahme eines Monatsabschlag zunächst eine einmalige Entlastung erfolgen, während eine dauerhafte Gaspreisbremse ab März 2023 greift. Januar und Februar 2023 gälten zwischenzeitlich wieder höhere Preise.
Diese Unterbrechung mit einem damit verbundenen kurzfristigen Hin und Her bei Be- und Entlastungen halten die Regierungschefinnen und -chefs der Länder für nicht vermittelbar und sehen darin eine Quelle für Verunsicherung. Ein solches Vorgehen dürfte "außerordentlich schwer" zu kommunizieren sein, sagte Weil.
Auch der MPK-Vizechef und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) forderte eine Abkehr vom Vorschlag der Kommission zum Zeitplan der Gaspreisbremse. "Sie muss früher kommen", sagte Wüst bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Weil. Es wäre "deutlich besser", wenn diese bereits am Januar wirksam werden würde statt erst im März.
Laut MPK-Beschluss setzen sich die 16 Länder für eine "unterbrechungsfreie Unterstützung" möglichst schon ab 1. Januar ein. Sollte eine Umsetzung der Gaspreisbremse seitens der Versorger abrechnungstechnisch bis dahin noch nicht möglich sein, sollte sie zumindest rückwirkend ab 1. Januar greifen. Dann sollten die Abschläge für Januar und Februar dies aber widerspiegeln.
Nachbesserungen forderten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten zudem bei der Entlastung von Menschen mit Heizöl-, Holz- und Holzpelletheizungen. Sie sollten eine mit der Gaspreisbremse vergleichbare Unterstützung erwarten können, forderte die MPK mit Blick auf die anstehenden Entscheidungsprozesse.
Die Vorschläge der Expertenkommission dienen der Regierung als Grundlage für die abschließende Ausgestaltung der Gaspreisbremse, die ein zentraler Pfeiler ihrer Entlastungsmaßnahmen in der aktuellen Energiepreis- und Inflationskrise sein soll. Abschließende Entscheidungen des Bundes stehen bislang noch aus.
Bund und Länder befinden sich seit Wochen in intensiven Gesprächen über die Umsetzung und Finanzierung der Entlastungsmaßnahmen, die grundsätzlich vom Bund verantwortet werden. An der zweitägigen MPK in Hannover nahmen auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) teil, um die Länder über den aktuellen Stand der Entscheidungen und Vorbereitungen innerhalb der Regierung zu informieren.
Konkrete gemeinsame Festlegungen in zentralen Fragen werden erst von einer Sonder-MPK in etwa zwei Wochen erwartet, an der dann auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) teilnehmen wird. Bis dahin sollen unter anderem noch aktuelle Konjunkturerwartungen und Steuerschätzungen vorliegen. Sowohl Weil als auch Wüst bekräftigten den Willen der Länder zu Einigungen bei dem Treffen am 2. November. "Es ist an der Zeit. Wir haben einen Entscheidungsstau", sagte Weil.
Bei einer Lösung stünden die Länder dem Bund "jederzeit zur Verfügung", fügte der niedersächsischen Ministerpräsident an. Wüst ergänzte, die Länder seien "gesprächsbereit". Die Menschen müssten schnell "Planungssicherheit" haben.
Kritik am Entscheidungstempo übte hingegen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). "Leider" ende eine weitere MPK "ohne greifbares Ergebnis mit dem Bund", erklärte er am Freitag. Die Berliner Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP verschleppe "dringend notwendige Entlastungen". Außerdem brauche es langfristige Problemlösungen "statt immer neuer kurzfristiger Konzepte".
M.White--AT