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Nach Verschiebung des deutsch-französischen Ministerrats betont Macron Freundschaft
Einen Tag nach der überraschenden Absage eines deutsch-französischen Ministertreffens hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Bedeutung der Freundschaft beider Länder betont. "Mein Wunsch ist es immer, die europäische Einheit zu bewahren, und auch die Freundschaft und das Bündnis zwischen Deutschland und Frankreich", bekräftigte Macron am Donnerstag in Brüssel. Er wollte sich vor Beginn des EU-Gipfels eine halbe Stunde mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) treffen.
"Wir haben viel Arbeit vor uns", sagte Macron. "Jeder sucht zunächst nationale Lösungen. Aber ich denke, es ist immer besser, sich miteinander abzustimmen", fügte er hinzu. In Frankreich und anderen europäischen Ländern war die deutsche Gaspreisbremse in Höhe von 200 Milliarden Euro auf Kritik gestoßen.
Am Mittwoch hatten beide Länder die Verschiebung des geplanten Ministertreffens mit inhaltlichen und terminlichen Schwierigkeiten begründet. Macron verwies am Donnerstag vor allem auf Terminprobleme in Berlin: "Da einige Minister auf deutscher Seite nicht konnten, haben wir das Treffen verschoben", sagte Macron. Das Ministertreffen sollte im Januar nachgeholt werden, ein Termin steht jedoch noch nicht fest.
F.Wilson--AT