-
Klimaklagen gegen Autobauer: BGH verhandelt über Forderung nach Verbrenner-Aus 2030
-
Luxusautos nach Russland verkauft: Sechs Jahre Haft für Autohändler in Bayern
-
Weitere Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale am Mittwoch
-
Doppel-Olympiasiegerin Brignone beendet Saison vorzeitig
-
Iran-Krieg versetzt deutsche Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft
-
Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt neues Rembrandt-Gemälde
-
Gericht bestätigt Verbot von Haltung von Bienenvölkern auf Balkon
-
US-Armee: Drei US-Jets "versehentlich" von kuwaitischer Luftabwehr abgeschossen
-
Reederei-Verband: Mindestens 25 deutsche Schiffe in Golf-Gewässern
-
Berlin stellt klar: Keine deutsche Beteiligung am Iran-Krieg
-
Israelische Armee: Neuer "umfassender" Angriff im Zentrum Teherans
-
Iran-Krieg: Iranische Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern
-
Zusammenstöße mit indischer Polizei bei Protesten gegen Tötung Chameneis in Kaschmir
-
Iran-Krieg lässt auch Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder eskalieren
-
Bärlauchdiebe in Leipzig: Hundert Kilogramm Knollen in kurzer Zeit beschlagnahmt
-
Film "Blood & Sinners" gewinnt wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft
-
Pistorius berät sich mit Bundeswehr-Kontingenten in Nahost-Region
-
Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter
-
Urteil: Motorradunfall nach der Schule gilt auch bei Umweg als Arbeitsunfall
-
EU und Schweiz unterzeichnen Abkommen - Ratizifierung offen
-
Verband: Wegen Iran-Krieg bereits Schlangen an deutschen Tankstellen
-
ADAC erwartet für Wochenende wenig Stau - Behinderungen regional möglich
-
Trotz Flugchaos: Formel-1-Auftakt in Australien nicht gefährdet
-
Alabali Radovan kritisiert US-Verbot zu NGO-Arbeit für Gleichstellungsprogramme
-
SPD-Außenpolitiker zu Iran-Krieg: Regierung muss Völkerrechtsbruch benennen
-
Frankreich "bereit" zur Verteidigung der Golfstaaten und Jordaniens
-
Mehrere US-Jets in Kuwait abgestürzt - Besatzung überlebt
-
Gündogan: "Man hat nie Feierabend vom Druck"
-
Verfassungsschutz: "Hohe abstrakte Gefährdung" für US- und israelische Einrichtungen
-
Désirée Nosbusch hat die letzten Dinge geregelt - "Es tut gut"
-
Einkommensteuerreform: SPD plädiert für höhere Schwelle beim Spitzensteuersatz
-
Iran-Krise: Aktienkurse in Europa fallen um gut zwei Prozent
-
Ifo: Homeoffice-Anteil bleibt "stabil" bei knapp 25 Prozent
-
Iran-Krise: Aktienkurse an den Börsen in Asien sinken - Airlines stark im Minus
-
Fünfjahresvergleich: Deutlich mehr Deutsche nutzen soziale Medien
-
Wadephul schließt militärische Evakuierung von Reisenden aus Golfregion aus
-
Nach Hisbollah-Attacken: Libanon meldet 31 Tote bei israelischen Angriffen
-
Ölpreis steigt im frühen Handel
-
Aus in Kurve vier: Schumacher-Frust nach IndyCar-Debüt
-
Zwei Tore von Messi: Inter Miami gelingt erster Saisonsieg
-
NBA: Mühevoller Sieg für Schröder und Cleveland
-
Irans Sicherheitsratschef Laridschani lehnt Verhandlungen mit den USA ab
-
Tennis: Hanfmann verpasst ersten ATP-Turniersieg
-
"Fühlt sich beschissen an": Polzin übt Selbstkritik
-
VfL in der Krise: "Kultur des Klubs nicht bundesligatauglich"
-
Nettospielzeit und Zeitstrafen: Nagelsmann für Regeländerungen
-
"Im guten Rahmen": Nagelsmann setzt auf KI-Unterstützung
-
Israelische Armee ruft Menschen im Süden und Osten des Libanon zur Evakuierung auf
-
SPD warnt vor Massenflucht aus dem Iran
-
Studie: Aufgabenübertragung auf geschulte Fachkräfte könnte Hausärztemangel lindern
Zusammenstöße mit indischer Polizei bei Protesten gegen Tötung Chameneis in Kaschmir
Im indischen Teil der Konfliktregion Kaschmir ist es am Montag bei Protesten gegen die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Einsatzkräfte hätten in "geringem Umfang" Tränengas eingesetzt, als die Demonstranten ihre Aufforderungen ignorierten, teilte ein Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Demonstranten gingen bereits am zweiten Tag in Folge auf die Straße.
Am Sonntag waren die Proteste zehntausender Menschen in der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Region gegen die US-israelischen Angriffe auf den Iran friedlich geblieben.
Am Montag wurden Schulen für zwei Tage geschlossen und die Bewegungsfreiheit durch die Sperrung wichtiger Straßen eingeschränkt. Es handle sich um eine "Vorsichtsmaßnahme" infolge eines Streikaufrufs durch eine Gruppe muslimischer Organisationen, erklärten die Behörden.
Zu den Zusammenstößen kam es, als die Sicherheitskräfte die Protestteilnehmer in der Stadt Srinagar daran hinderten, zum abgeriegelten Hauptplatz zu gelangen.
Auch in anderen Teilen Kaschmirs fanden Demonstrationen statt, bei denen Menschen Porträts Chameneis, des 2020 getöteten iranischen Generals der Revolutionsgarden Kassem Soleimani und des 2024 von Israel getöteten Hisbollah-Anführers Hassan Nasrallah hielten. Sie skandierten gegen Israel und die USA gerichtete Parolen und schwenkten Flaggen des Iran und der Hisbollah.
Kaschmir, wo eine bedeutende Anzahl schiitischer Muslime lebt, hat traditionell Verbindungen zum Iran, dessen Gelehrte als Wegbereiter des Islam in der Region gelten. Chamenei war bei einem Besuch in Kaschmir in den frühen 80er Jahren herzlich empfangen worden.
In der Himalya-Region Kaschmir schwelt seit Jahrzehnten ein Konflikt zwischen Indien und Pakistan um die Kontrolle über das Gebiet. Im April 2025 flammte der Konflikt durch einen Anschlag mit 26 Toten im indisch kontrollierten Teil von Kaschmir wieder auf. Indien bombardierte mehrere Ziele in Pakistan, Islamabad antwortete mit Gegenangriffen, 70 Menschen wurden getötet. Seit Mai gilt eine Waffenruhe.
Die Region Kaschmir ist seit der Unabhängigkeit Indiens und Pakistans im Jahr 1947 geteilt. Beide Länder beanspruchen Kaschmir vollständig für sich. Aufgrund des Konflikts kam es bereits zu zwei Kriegen und zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen.
Indiens seit Mai 2014 amtierender Premierminister Narendra Modi hatte in den vergangenen Jahren die Beziehungen zu Israel vertieft. Bei einem Besuch in der vergangenen Woche sprach er unter anderem vor der Knesset und verkündete, Israel und Indien würden gemeinsam "den Terrorismus bekämpfen". Er kündigte zudem eine verstärkte Kooperation in verschiedenen Bereichen, darunter Energie und Technologie, an.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere führende Vertreter der Streitkräfte und der Regierung getötet. Als Reaktion greift der Iran seit Samstag Israel sowie mehrere Staaten in der Golfregion an.
R.Lee--AT