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Aus in Kurve vier: Schumacher-Frust nach IndyCar-Debüt
Mick Schumacher hatte noch nicht mal seine Premieren-Runde beendet, da musste er sich nach einem Unfall beim IndyCar-Debüt schon zum Check beim Rennarzt fahren lassen. "Das war frustrierend heute", schrieb der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher später bei Instagram, aber: "Wir hätten nichts anders machen können. So ist Racing manchmal. Es gibt einiges zu lernen und zu erledigen. Nächste Woche geht's weiter!"
Das Rennen auf dem Stadtkurs in St. Petersburg/Florida war für Schumacher schon in der vierten Kurve am allerersten Bremspunkt gelaufen. Der frühere Formel-1-Pilot konnte mit seinem Dallara Honda nach einem Unfall der vorausfahrenden Sting Ray Robb und Santino Ferrucci nicht rechtzeitig ausweichen.
Schumacher sprach von einer "Kettenreaktion", erst habe der eine zugemacht, dann der andere. "Eigentlich war es unser Ziel, das Rennen zu beenden und so viele Runden wie möglich zu sammeln." Jetzt gelte es, nach vorne zu schauen. Mit einem schwachen Qualifying und dem Start vom 21. Platz (von 25) habe er sich selbst in eine "besonders schwierige Lage" gebracht.
In seiner neuen sportlichen Heimat steht für Schumacher am Samstag in Phoenix/Arizona das zweite Saisonrennen auf dem Programm. Der 18. und letzte Lauf des Jahres findet am 6. September im kalifornischen Laguna Seca statt.
Schumacher ist der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Zuvor letzter Deutscher in der Serie war 2005 Timo Glock gewesen. Würde Schumacher in den nächsten Wochen die Qualifikation für die 500 Meilen von Indianapolis (24. Mai) schaffen, wäre der 26-Jährige sogar der erste deutsche Teilnehmer an dem legendären Rennen seit mehr als 100 Jahren.
H.Thompson--AT