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Umweltminister Schneider verlässt Berlinale aus Protest gegen Rede
Aus Protest gegen eine Rede hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) während der Preisverleihung am Samstagabend die Berlinale verlassen. Der syrisch-palästinensische Regisseur Abdallah Alkhatib warf der Bundesregierung vor, "Partner des Völkermords in Gaza zu sein", wie ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag ausführte. "Der Bundesminister hält diese Aussagen für nicht akzeptabel und hat daher während der Rede die Veranstaltung verlassen".
Schneider sei als einziger Vertreter der Bundesregierung bei der Berlinale dabei gewesen, als Alkhatib die Rede hielt. Der Regisseur erhielt einen Preis für sein Debüt "Chronicles from the Siege". Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann kritisierte "abstoßende Szenen" bei der Preisverleihung des Filmfestivals. Im Onlinedienst X sprach Hoffmann am Sonntag von "Völkermord-Vorwürfen, antisemitischen Ausfällen und Drohungen gegen Deutschland auf der Berlinale", die "absolut inakzeptabel" seien.
D.Lopez--AT