-
Senegals Titel aberkannt - Marokko neuer Afrika-Cup-Sieger
-
Real schaltet City aus - PSG locker weiter
-
Gunners gnadenlos: Bayers Viertelfinaltraum geplatzt
-
Georgiens orthodoxer Patriarch Ilia II. im Alter von 93 Jahren gestorben
-
Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani
-
Wadephul hält Regimewechsel im Iran für "nicht realistisch"
-
DEL: Bremerhaven erspielt sich Viertelfinal-Matchball
-
Debakel bei Sporting: Bodös Märchen endet jäh
-
Risse im Trump-Lager durch Iran-Krieg: US-Antiterror-Chef tritt aus Protest zurück
-
Irans Revolutionsgarden bestätigen Tötung von Anführer der Basidsch-Miliz
-
Israels Armee: Werden Modschtaba Chamenei "aufspüren, finden und neutralisieren"
-
Draisaitl fällt für Rest der regulären NHL-Saison aus
-
Bild: El Mala gibt Zusage an Brighton
-
DB-Chefin Palla wirbt bei Fahrgästen um Geduld bei Streckensanierungen
-
Israel: Irans mächtiger Sicherheitschef Laridschani getötet - Teheran äußert sich nicht
-
DBB-Frauen schlagen Nigeria zum Quali-Abschluss
-
Erneut Raketen- und Drohnenangriff auf US-Botschaft in Bagdad
-
Hittler gegen Zielinski in zweiter Runde der französischen Kommunalwahlen
-
Vatikan-Gericht ordnet Wiederaufnahme von Untreue-Verfahren gegen Kardinal an
-
US-Antiterror-Chef tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück - Trump: "Gute Sache"
-
UNO warnt Israel vor Zerstörungen im Libanon wie im Gazastreifen
-
Korruptionsprozess: Argentiniens Ex-Präsidentin Kirchner greift Justiz scharf an
-
Trump: Ausbleibende Hilfe von Deutschland und anderen Nato-Ländern ist "schockierend"
-
Nachbarschaftsstreit mit Kölner Volksbühne geht in nächste Runde
-
Trump: USA brauchen keine Hilfe mehr in Straße von Hormus
-
FC Bayern: Urbig wohl fit, Musiala fällt aus
-
Pariser Bürgermeisterwahl offener denn je: Ex-Ministerin Dati hofft auf Sieg
-
Ökonomen: Sondervermögen wird zweckentfremdet - Scharfe Kritik der Opposition
-
Mordanklage gegen 42-Jährigen wegen Tötung von Gerichtsvollzieher in Saarland
-
Vater im Schlaf überrascht und getötet: Lange Haft für 50-jährigen Berliner
-
Laufenten sorgen für mehrere Polizeieinsätze in Kempten
-
US-Antiterror-Chef Kent tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück
-
Mutmaßliche Vergewaltigung von Praktikantin in Bayern wird zum dritten Mal verhandelt
-
Debatte um Sondervermögen: Reichinnek attackiert Grüne
-
Meningitis-Ausbruch in England: Hunderte sollen vorbeugend Antibiotika einnehmen
-
Zwischenzeitlich totaler Stromausfall in Kuba - Trump will Karibikinsel "übernehmen"
-
Trickbetrüger erbeuten 170.000 Euro von 83-Jähriger aus Erfurt
-
Kritik an Krisenmanagement nach Stromausfall: Wegner weist Medienbericht zurück
-
Gaspreise für Neukunden gestiegen - Regierung prüft Einrichtung von Notfall-Reserve
-
AfD-Spitze begrüßt Zusammenarbeit mit EVP im EU-Parlament
-
Nach Todesschüssen von Minneapolis: US-Grenzschützer Bovino geht in Ruhestand
-
Bauernverband pocht auf Ausnahmen beim Mindestlohn für Saisonarbeiter
-
Israel: Irans mächtiger Sicherheitschef Laridschani getötet - Teheran schweigt
-
Einsatzkräfte beschlagnahmen in Stuttgart giftige Kobra und Waran aus Wohnung
-
Jugendliche auf Toilette vergewaltigt: Ermittlungen gegen 14- und 16-Jährigen
-
Taliban: Rund 400 Tote bei pakistanischem Angriff auf Entzugsklinik in Kabul
-
SPD holt in politischer Stimmung in Mecklenburg-Vorpommern leicht zu AfD auf
-
Ökonomen: Regierung hat Sondervermögen bislang fast komplett zweckentfremdet
-
Mehr als 20 Tote und dutzende Verletzte bei Selbstmordanschlägen in Nigeria
-
JU-Chef Winkel kritisiert Klingbeil und Verwendung des Sondervermögens
Bundesregierung führt neue E-Auto-Prämie ein - Kritik an Förderung für Plugins
Lob von Gewerkschaftsseite, Kritik von Umweltschützern: Die Bundesregierung hat eine neue E-Auto-Prämie für Privathaushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von höchstens 80.000 Euro aufgelegt. Verbraucherinnen und Verbraucher können das Geld für ab Anfang des Jahres zugelassene E-Autos voraussichtlich ab Mai 2026 beantragen, wie Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag in Berlin sagte. Kritik entzündet sich vor allem daran, dass neben reinen E-Autos auch Plugin-Hybride gefördert werden.
Schneider sagte: "Es ist ein Programm, mit dem wir etwas für die Umwelt tun, für die Automobilindustrie, aber insbesondere auch für Familien, die sich sonst keinen Neuwagen, der umweltfreundlich ist, leisten können." Die Förderung werde rückwirkend für Kauf und Leasing von E-Autos gelten, die seit Beginn des Jahres 2026 neu in Deutschland zugelassen wurden. "Damit vermeiden wir Attentismus und haben ein klares Signal im Markt."
Autos mit rein elektrischem Antrieb können mit mindestens 3000 Euro gefördert werden. Für den Kauf von Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit sogenanntem Range-Extendern, bei denen ein kleiner Verbrenner-Motor die Batterie aufladen kann, soll es 1500 Euro Basis-Förderung geben. Damit Familien extra unterstützt werden, erhöht sich die Fördersumme pro Kind um 500 Euro auf weitere maximal 1000 Euro, teilte das Bundesumweltministerium mit. Zudem sollen Haushalte mit weniger als 60.000 Euro beziehungsweise 45.000 Euro Jahreseinkommen jeweils noch einmal mehr Geld bekommen.
Das begrüßte die Industriegewerkschaft Metall. Es sei "richtig, dass Menschen mit niedrigen Einkommen eine höhere Förderung bekommen", erklärte die erste IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner. "Sinnvoll" wäre es ihrer Ansicht nach, die Förderung bald auf Gebrauchtwagen auszuweiten. Zudem müsse die "Beschränkung auf Fahrzeuge 'Made in EU' nun "schnellstmöglich geprüft werden". Nach Angaben des Umweltministeriums wird untersucht, ob EU-Präferenzregelungen später in das Programm aufgenommen werden.
Umweltorganisationen und die Grünen kritisierten vor allem an der Förderung für Plugin-Hybride und Range-Extender. Für die Prämie dürfen die Autos nach Angaben des Umweltministeriums laut Typgenehmigungswert "nicht mehr als 60 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder müssen eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometer haben". Die Erfahrungen zeigten aber, "dass diese Werte irreführend sind", erklärte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch. "Plug-In-Hybride stoßen in der Praxis bis zu fünfmal mehr CO2 aus und bieten somit kaum Klimavorteile gegenüber konventionellen Verbrennern."
Eine Förderung besonders für "Autos in einem unteren und mittleren Segment" für Familien mit unteren und mittleren Einkommen sei zwar "notwendig", sagte Grünen-Ko-Fraktionschefin Katharina Dröge. Sie bemängelte aber ebenfalls die Förderung von Hybridautos als "klimaschädlich". Auch begrenze die Bundesregierung nicht die Größe von Autos und "geht im Einkommensbereich sehr hoch".
Ähnlich äußerte sich Greenpeace-Expertin Marion Tiemann: Förderung verdienten kleine, ressourcenschonende E-Autos für maximal 30.000 Euro, erklärte sie. Die Bundesregierung solle die Prämie mit einer Abgabe für neue, besonders klimaschädliche Verbrenner gegenfinanzieren, forderte Tiemann.
Kritik kommt auch aus anderen Wirtschaftsbereichen. "Diese Art einer staatlichen Konsumlenkung schadet mehr, als sie nutzt", erklärte der Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, Jan Kurth. Die Bundesregierung verschiebe "die Konsumausgaben der Verbraucherinnen und Verbraucher in den Autokauf, während andere Branchen weiter unter Kaufzurückhaltung leiden". "Verbraucherinnen und Verbraucher können ihr Geld nur einmal ausgeben", betonte Kurth.
Eine Kaufprämie für Elektroautos gab es schon einmal: Der sogenannte Umweltbonus für Privatleute und Unternehmen war 2016 eingeführt und Ende 2023 von der Ampel-Koalition abrupt gestrichen worden. Hintergrund war damals das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass der Haushalt verfassungswidrig war; die Ampel musste daher Milliarden einsparen. Das Aus der Kaufprämie sorgte 2024 für einen Einbruch bei den Neuzulassungen von Elektroautos.
G.P.Martin--AT