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Venezuelas Präsident Maduro bei US-Militärintervention gefangen genommen
Militärische Intervention der USA in Venezuela: US-Soldaten haben in der Nacht zum Samstag mehrere Ziele im Land angegriffen und nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen. Unterstützer Venezuelas wie Russland verurteilten den US-Angriff scharf, die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mahnte zur Einhaltung des Völkerrechts. In Berlin wurde der Krisenstab des Auswärtigen Amtes einberufen.
Trump sprach in Onlinediensten von einem "erfolgreichen großangelegten Angriff auf Venezuela und seinen Anführer", bei dem Maduro und dessen Frau Cilia Flores gefangen genommen und außer Landes gebracht worden seien. Laut US-Medienberichten wurde das Präsidentenpaar von Spezialkräften der Eliteeinheit Delta Force gefasst.
US-Justizministerin Pam Bondi kündigte an, Maduro solle in New York wegen "Verschwörung zum Drogen-Terrorismus" vor Gericht gestellt werden. Maduro und seine Frau würden "bald den ganzen Zorn der amerikanischen Justiz" zu spüren bekommen, schrieb Bondi im Onlinedienst X.
US-Vizeaußenminister Christopher Landau sprach vom Beginn einer "neuen Ära" in Venezuela. "Der Tyrann ist weg. Er wird sich - endlich - für seine Verbrechen vor der Justiz verantworten müssen", schrieb Landau auf X.
Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez sagte in einer Audio-Botschaft, nach "diesem brutalen Angriff" sei der Verbleib von Maduro und seiner Frau unklar. Sie verlangte ein "Lebenszeichen". Der venezolanische Außenminister Yván Gil beantragte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats.
Die Hauptstadt Caracas war seit etwa 02.00 Uhr nachts von schweren Explosionen erschüttert worden, Kampfhubschrauber waren zu hören. Angegriffen wurden unter anderem der wichtigste Militärstützpunkt des Landes in Fort Tiuna südlich von Caracas sowie der Luftwaffenstützpunkt La Carlota nördlich der Hauptstadt. Angaben zu möglichen Opfern lagen zunächst nicht vor.
Die venezolanische Regierung warf der US-Regierung eine "extrem schwerwiegende militärische Aggression" vor. Ziel sei es, "sich Venezuelas strategischer Ressourcen zu bemächtigen, insbesondere seines Erdöls und seiner Mineralien". Die Regierung verhängte den Ausnahmezustand und verkündete die Mobilisierung des ganzen Landes. Das Verteidigungsministerium kündigte den "massiven" Einsatz aller militärischen Mittel an.
Russland verlangte sofortige Aufklärung über Maduros Schicksal und verurteilte den US-Angriff scharf. Auch andere Verbündete des linksgerichteten Präsidenten Maduro wie der Iran und Kuba übten scharfe Kritik an der US-Militärintervention.
Die EU-Außenbeauftragte Kallas rief zur "Zurückhaltung" auf und betonte, die Prinzipien des Völkerrechts und der UN-Charta müssten "unter allen Umständen respektiert werden". Auch der britische Premierminister Keir Starmer betonte, "jeder" müsse sich an das Völkerrecht halten.
Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, Deutschland verfolge die aktuellen Entwicklungen "mit größter Sorge". Der Krisenstab sollte noch am Samstag zusammentreten.
Spanien rief zur "Deeskalation" auf und bot an, in dem Konflikt zu vermitteln. Es stehe "bereit, bei der Suche nach einer demokratischen, verhandelten und friedlichen Lösung für das Land zu helfen", erklärte das Außenministerium in Madrid.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Cornia Machado, die im Dezember mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, reagierte zunächst nicht auf die aktuellen Entwicklungen. Zum Jahreswechsel hatte sie sich auf X zuversichtlich gezeigt, dass das neue Jahr Venezuela "eine Stärkung seiner Freiheit" bringen werde.
Trump hatte Venezuela in den vergangenen Monaten mehrfach vorgeworfen, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Seit September hatte das US-Militär seine Präsenz in der Karibik massiv ausgebaut und immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Region angegriffen. Bereits vor wenigen Wochen hatte Trump gesagt, die Tage von Venezuelas linksnationalistischem Staatschef Maduro seien "gezählt".
Washington wirft Maduro vor, er leite den Drogenhandel für das "Kartell der Sonnen", dessen Existenz zahlreichen Experten zufolge jedoch noch bewiesen werden muss. Maduro weist alle Anschuldigungen zurück und wirft seinerseits den USA vor, sie wollten nur das Öl seines Landes unter ihre Kontrolle bringen. Anders als das Nachbarland Kolumbien produziert Venezuela keine Drogen im großen Stil, gilt aber als Transitland. Außer den USA erkennen auch viele europäische Staaten wie Deutschland und die EU die Legitimität der Regierung Maduro nicht an.
N.Mitchell--AT